Gottgebundenheit

Gottgebundenheit

Hubertus Brantzen

Gottgebundenheit ist ein durchgängiges Thema bei P. Kentenich. Als Begriff wird sie besonders im ersten Teil der „Werktagsheiligkeit“ (1937) thematisiert.

Gottgebundenheit hat als Grundlage die Zuwendung Gottes, die „Menschengebundenheit des Dreifaltigen Gottes“. Der Mensch antwortet in einer „herzlichen Gegenliebe“, die sich in der Bindung aller seelischen Kräfte an Gott, in der Abwendung von der Sünde, im Bemühen um Gleichförmigkeit mit >>Jesus Christus und im Streben nach >>Heiligkeit („Zug ins Heroische“) zeigt (>>Selbsterziehung).

P. Kentenich legt Wert darauf, dass in einer >>pluralistischen Gesellschaft nicht nur einzelne religiöse und aszetische Akte gesetzt werden, sondern lebendige >>Bindung an Gott und daraus resultierende Haltung entsteht.

In der >>Spiritualität Schönstatts wird Gottgebundenheit konkret gelebt durch das >>Liebesbündnis, den >>Vorsehungsglauben, >>Werktagsheiligkeit.


Literatur:

  • M. A. Nailis, Werktagsheiligkeit. Ein Beitrag zur religiösen Formung des Alltags, Limburg 1937 (1964) – Vallendar-Schönstatt 1974, 19-95

Schönstatt-Lexikon:

Herausgeber: Internationales Josef-Kentenich-Institut für Forschung und Lehre e.V. (IKF)

Verlag: Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt – All rights by Patris-Verlag – www.patris-verlag.de

Online-Präsentation: Josef-Kentenich-Institut e.V. (JKI) – www.j-k-i.de

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