Laufenberg, Maria

Laufenberg, Maria

Joachim Schmiedl

Maria Laufenberg (1910-1944), Lehrerin in Osnabrück, wurde nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wegen ihrer religiösen Einstellung in eine abgelegene und ungesunde Gegend des Emslands strafversetzt. Dies hatte eine gesundheitliche Schädigung zur Folge. Trotzdem setzte sie ihre ganzen Kräfte für die Schönstatt-Studentinnengemeinschaft ein. Das Bemühen, in der Schule Schönstatts beruflichen Alltag und christliches Leben möglichst eng miteinander zu verbinden, führte sie in das entstehende Säkularinstitut der >>“Frauen von Schönstatt“. Im Ringen um die vorbehaltlose Hingabe an Gott reifte sie von der Betonung des Tun-Wollens zur totalen Übereignung an den Willen Gottes, die von ihr auf dem Krankenbett in die Form „Vaters Wille – meine Freude“ gegossen wurde. Seit 1990 ist ihr Grab hinter dem Heiligtum dieses Instituts in Schönstatt.


Literatur:

  • G. Bartsch, Mitten in der Welt – im Göttlichen verwurzelt. Gedanken zur Umbettung von Maria Laufenberg, Regnum 25 (1991) 33-39
  • G. Dickmann, Gottgeweihtes Leben inmitten der Welt, Limburg 1954.

Schönstatt-Lexikon:

Herausgeber: Internationales Josef-Kentenich-Institut für Forschung und Lehre e.V. (IKF)

Verlag: Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt – All rights by Patris-Verlag – www.patris-verlag.de

Online-Präsentation: Josef-Kentenich-Institut e.V. (JKI) – www.j-k-i.de

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