Lichtmessschau

Lichtmessschau

Joachim Schmiedl

Lichtmessschau steht historisch für die innere Überzeugung P. Kentenichs, am Lichtmesstag 1942 aus dem Gefängnis Koblenz freizukommen. Deshalb verfasste er an diesem Tag das Dankeslied „Die Fesseln sind gefallen“ (>>Himmelwärts). Er wurde zwar nicht freigelassen, kam aber aufgrund einer am selben Tag getroffenen Entscheidung der Geheimen Staatspolizei nicht in das KZ Mauthausen, sondern nach Dachau. In einer symbolischen Deutung bezeichnet Lichtmessschau seit Ende der vierziger Jahre auch das Anliegen, dass Spiritualität und Zielsetzung der Schönstatt-Bewegung in ihrer ganzen Tragweite und Dimension tiefer verstanden werden, und zwar sowohl von Seiten der Mitglieder selbst wie auch speziell von Seiten des Papstes und der Bischöfe.


Schönstatt-Lexikon:

Herausgeber: Internationales Josef-Kentenich-Institut für Forschung und Lehre e.V. (IKF)

Verlag: Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt – All rights by Patris-Verlag – www.patris-verlag.de

Online-Präsentation: Josef-Kentenich-Institut e.V. (JKI) – www.j-k-i.de

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