Schönstattgeheimnis

Schönstattgeheimnis

Joachim Schmiedl

Durch eine Bemerkung von Prälat Ludwig Wolker, hinter das Geheimnis Schönstatts sei er noch nicht gekommen, von Pater Kentenich geprägtes Wort zur Bezeichnung der spirituellen Originalität der Bewegung. In der gleichnamigen Tagung vom 27.-30. Dezember 1933 wurde Schönstattgeheimnis definiert als „die lokale Gebundenheit und die universelle Fruchtbarkeit der MTA in Schönstatt als Wirkung freitätiger Gnadenwirksamkeit und freier persönlicher, menschlicher Mitwirkung“. Er verwendet den Inhalt auch im Zusammenhang mit einer Reflexion auf die marianische Lehre Grignion von Montforts („Geheimnis Mariens“). Durch die Visitation war der Ausdruck wegen Missverständlichkeit und des dahinter stehenden Anspruchs („der unerschütterliche Glaube an unsere übernatürliche Zeitsendung“; Kentenich an Wolker, 22.12.1930) zeitweise verboten.


Literatur:

  • Das Schönstattgeheimnis. Weihnachtstagung 1933 für Weihekurse (nicht veröffentlicht)
  • J. Kentenich, Das Lebensgeheimnis Schönstatts. I. Teil: Geist und Form (Brief an Joseph Schmitz, geschrieben in Santiago/Chile, ab dem 3. Mai 1952), Vallendar-Schönstatt 1971, 242 S.I, 79-82
  • E. Monnerjahn, Ein Leben für die Kirche, Vallendar-Schönstatt 1975, 137 f.

Schönstatt-Lexikon:

Herausgeber: Internationales Josef-Kentenich-Institut für Forschung und Lehre e.V. (IKF)

Verlag: Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt – All rights by Patris-Verlag – www.patris-verlag.de

Online-Präsentation: Josef-Kentenich-Institut e.V. (JKI) – www.j-k-i.de

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