Tenhumberg, Heinrich

Tenhumberg, Heinrich

Joachim Schmiedl

Heinrich Tenhumberg (1915-1979), seit 1933 der Schönstatt-Bewegung angehörend, seit 1947 Mitglied des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester. 1958 wurde er Weihbischof in Münster. In dieser Eigenschaft nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Maßgebend war er an den Bemühungen um die Rehabilitierung P. Kentenichs und seine Rückkehr nach Schönstatt beteiligt. Bis zu seinem Tod war er Vorsitzender des Generalpräsidiums des Schönstatt-Werkes. Ab 1966 Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe in Bonn, wurde er 1969 zum Bischof von Münster bestellt. Er war sehr engagiert in der Umsetzung der Konzilsbeschlüsse. Wichtig wurde seine Tätigkeit als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Jugendarbeit und seine Tätigkeit bei der Würzburger Synode. In seinem geistlichen Testament bezeugte er: „Pater Kentenich verdanke ich die entscheidende theologisch-geistliche und pastorale Orientierung meines Lebens.“


Literatur:

  • H. Tenhumberg, Ihr seid mein Brief, Vallendar-Schönstatt 1976
  • H. Gebert, Bischof im Spannungsfeld der nachkonziliaren Kirche. Heinrich Tenhumberg zum Gedächtnis, Regnum 23 (1989) 134-141
  • Bischof Heinrich Tenhumberg. Gedenkschrift der Schönstattfamilie, Vallendar-Schönstatt 1980.

Schönstatt-Lexikon:

Herausgeber: Internationales Josef-Kentenich-Institut für Forschung und Lehre e.V. (IKF)

Verlag: Patris-Verlag, Vallendar-Schönstatt – All rights by Patris-Verlag – www.patris-verlag.de

Online-Präsentation: Josef-Kentenich-Institut e.V. (JKI) – www.j-k-i.de

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