GM2009-22 Maria und die Schöpfung

GM2009-22 Maria und die Schöpfung

Aus: Studie 1949, 297. – Vortrag vom 30. Dezember 1965. In: Vorträge, II (1965), 22 f.

„Wegen der engen Verbindung zwischen Gottes- und Menschenbild darf das klassische Wort: Deus semper maior [Gott ist immer größer] sinngemäß umgedeutet werden… Dann heißt es: homo semper maior [der Mensch ist immer größer]… In dieser persönlichen Hochwertung liegt unter anderem der Lebenswert der Mediatrixströmung [Strömung der Mittlerschaft]… Im Bild der großen Mediatrix [Mittlerin] darf der Mensch die Bedeutung seiner Mitarbeit für das Reich Gottes, für seinen Neuaufbau in schwerer Zeit erkennen… Die Immaculata entschleiert ihm die ganze Größe seines vergöttlichten Seins.“ (Studie 1949, 297.)

„Da ist die Gottesmutter aufgefasst als das gewisse Zentrum, als ausgezeichneter Fall der ganzen Schöpfung. Was von ihr zu sagen ist, gilt dann mutatis mutandis von jedem Glied der Schöpfung.“ (Vortrag vom 30. Dezember 1965. In: Vorträge, II (1965), 22 f.)

Aus: Pater Kentenich-Texte zum Thema „Gottesmutter Maria“ – Zusammengestellt von Pater Herbert King (2009) – http://www.schoenstatt-patres.de/cms-king/index.php

 

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