Inhaltsverzeichnis

Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg im Breisgau
Theologische Fakultät
Institut für Praktische Theologie
Arbeitsbereich Caritaswissenschaft
Professor Dr. Klaus Baumann

 

Zulassungsarbeit zur Theologischen Hauptprüfung 2011/12

 

Wer Ohren hat, der höre!

Neu Lernen, Gottes Stimme in der Zeit zu vernehmen durch Impulse von Josef Kentenich und Niklas Luhmann

Freiburg im Breisgau, April 2012

Georg Zimmerer
Erzb. Priesterseminar
Collegium Borromaeum
Schoferstr. 1
79098 Freiburg


Diese Arbeit wurde am 10. Februar 2013 mit dem JKI-Preis ausgezeichnet.

 

Inhalt


Einleitung: Schlechter Empfang?


1

Problemanzeige: „Zeichen der Zeit“ deuten – Eine Überforderung des Konzils?

1.1. Der Auftrag in der Pastoralkonstitution Gaudium et spes und darüber hinaus

1.2. Geschichte des Begriffs und seiner Rezeption

1.3. Aspekte der „Zeichen der Zeit“

1.4. Das Zueinander von Zeichen, Spur und Stimme

1.5. Wenn die „Zeichen der Zeit“ die Antwort sind – was war dann die Frage?

1.5.1. Verheutigung der Verkündigung

1.5.2. Aktualisierung von Dogma und Tradition

1.5.3. Nach Wirken und Willen Gottes in der Zeit fragen

1.6. Zum Beispiel: Zeitenstimme „Frausein“


2

Erkenntnistheoretische Unterscheidungen – Ein interdisziplinäres Vorgehen

2.1. Niklas Luhmanns Theorie der Beobachtung zweiter Ordnung

2.1.1. Unterscheidung von Kommunikationssystemen und Bewusstsein

2.1.2. Religiöse Kommunikation und Beobachtung als Kairologie

2.1.3. Theologie als Reflexionssystem

2.1.4. Bezugsprobleme und kontingente Lösungen

2.2. Josef Kentenich – Erkenntnisquellen des Willens Gottes

2.2.1. Zur Person Josef Kentenich und seinem Werk

2.2.2. Erkenntnisquellen im praktischen Vorsehungsglauben

2.2.2.1. Zeit

2.2.2.2. Seele

2.2.2.3. Sein

2.3. Vergleich und Verschränkung der Perspektiven


3

Theologisch-Systematische Aspekte

3.1. Offenbarung Gottes in der Geschichte

3.1.1. Offenbarung als Selbstmitteilung Gottes

3.1.2. In erster Linie Lebensoffenbarung

3.1.3. Schöpfung und Geschichte

3.1.4. Abgeschlossenheit, Offenheit und das halbdunkle Licht des Evangeliums

3.1.5. Aktualisierung des Vergangenen

3.1.6. Vorsehungläubige Erschließung der Offenbarung

3.1.7. Art der Erkenntnisquellen

3.1.8. Kommunikationstheoretische Implikationen

3.2. Relativität von Dogma und Pastoral – ein halbvollzogener Paradigmenwechsel

3.2.1. Einführung einer neuen theologischen Struktur

3.2.2. Zeit und Seele als Loci theologici

3.2.3. Relativität und Wahrheit

3.2.4. Das Dilemma zwischen ekklesia ad intra und ekklesia ad extra


4

Entwicklung einer hermeneutischen Methode

4.1. Analyse des methodischen Dreischritts: Sehen – Urteilen – Handeln

4.1.1. Geschichte und Rezeption

4.1.2. Reflexion und Kritik am Dreischritt

4.2. Ereignis, Bewusstwerdung und Identität

4.3. Mit den Augen des Glaubens sehen

4.4. Bezugshorizont: Welt und Kirche am neuen Zeitenufer

4.5. Beobachten – Vergleichen – Straffen – Anwenden

4.6. Leistungsfähige Unterscheidungen

4.6.1. Doppelte Unterscheidung

4.6.2. Einfühlung und Gegensatz

4.7. Bedingungen beim Zeichendeuter


5

Kairologische Realisierungs- und Verifikationsprinzipien


6

Hören, sehen, verstehen – Ein Resümee

6.1. Gottes fortdauernde Geschichte der Selbstoffenbarung

6.2. Sinnvolle Unterscheidungen

6.3. Mit Gottes Sprechen rechnen und es beantworten


Abkürzungen – Literaturverzeichnis

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