GM2009-33 Psychologie der Zweitursachen (der Marienbeziehung) – 04

GM2009-33 Psychologie der Zweitursachen (der Marienbeziehung) – 04

Aus: Milwaukee-Terziat, 1 (1963), 197 f.

„Wenn uns das glückt, die Marienverehrung der Familie in uns als Geschenk zu quittieren und weiterzuleiten, dann dürfen Sie sicher sein – das ist jetzt nicht theologisch, was ich sage – daß der liebe Gott uns allen und unserer Gefolgschaft ein ungemein tiefes und zartes, aufgeriegeltes religiöses Unterbewußtsein schenkt. Ob ich das klar sage? Wenn nicht in meiner Seele eine starke Geöffnetheit – auch im unterbewußten Seelenleben – für das Religiöse steckt, gepflegt wird, dann müssen wir in der heutigen Zeit fürchten, daß die Wurzeln des Glaubens zu stark im Kopf hängen bleiben und nicht ins Herz, aber jedenfalls nicht ins unterbewußte Seelenleben hinabreichen. Und soweit ich das sehe, kenne ich kein anderes Mittel, das so vorzüglich ist. Ich wiederhole, es dreht sich jetzt nicht um Dogmatik.“

Aus: Pater Kentenich-Texte zum Thema „Gottesmutter Maria“ – Zusammengestellt von Pater Dr. Herbert King (2009) – http://www.schoenstatt-patres.de/cms-king/index.php

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