GM2009-32 Psychologie der Zweitursachen (der Marienbeziehung) – 03

GM2009-32 Psychologie der Zweitursachen (der Marienbeziehung) – 03

Aus: Dass neue Menschen werden (1951), 105.

„Das praktische Leben zeigt uns manchmal eigenartige Zusammenhänge. Ich habe einen jungen Theologen vor mir: spekulativ veranlagt. Starke Glaubensschwierigkeiten zerren an ihm herum. Eigenartigerweise ist sein Christusbild total verzerrt, aber das Marienbild lebt unbeschadet in seiner Seele. Das ist an sich anti-logisch. Dennoch ist das möglich. In diesem Fall hat das Muttererlebnis in der Kindheit das unterbewußte Seelenleben so tief erfaßt, daß das Marienbild nicht in die Erschütterung, in die Krise der Entwiklungsjahre hineingezogen wurde.“

Aus: Pater Kentenich-Texte zum Thema „Gottesmutter Maria“ – Zusammengestellt von Pater Dr. Herbert King (2009) – http://www.schoenstatt-patres.de/cms-king/index.php

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