PVgEq2007 09 „Heilige Eifersucht“ für die Reinerhaltung der schönstättischen Erkenntnisquelle

PVgEq2007 09 „Heilige Eifersucht“ für die Reinerhaltung der schönstättischen Erkenntnisquelle

Aus: MöhlerBrief 1956, 166.183-184

PVgEq2007 09 „Heilige Eifersucht“ für die Reinerhaltung der schönstättischen Erkenntnisquelle

Aus: MöhlerBrief 1956, 166.183-184

Die Bedeutung einer solchen Bestätigung [des ausgeprägt übernatürlichen Charakters, HK] für das ganze Werk und die säkulare Sendung und Heiligsprechung Pallottis liegt auf der Hand. Für die Gesamtkirche wäre damit gleichzeitig von selbst eine weithin leuchtende Legitimierung des praktischen Vorsehungsglauben als wirksame Führerin durch die Wirren der Zeit und eine Verherrlichung der Gottesmutter gegeben, die augenscheinlich im Plane Gottes liegt. Um solch hoher Güter willen darf man sich die Opfer, die damit verbunden sind, nicht verdrießen lassen. Sie sind mit jeder Botschaft Gottes an die Welt gegeben: wie die Geschichte etwa von Fatima beweist.“ (…)

Mit heiliger Eifersucht haben wir von Anfang an über die Reinerhaltung der Erkenntnisquelle gewacht, die uns das „Schönstatt Geheimnis“ als göttlichen Plan entschleiert: Es ist der praktische Vorsehungsglaube. Bewußt haben wir andere Quellen wie Visionen oder visionäre Träume oder eine anders geartete aussergewöhnliche göttliche Offenbarung abgelehnt.

So sorgfältig halten wir an unserer Auffassung fest, daß in der Familie sogar das Vertrauen lebt, der Hl.Vater würde einmal in und durch Schönstatt den praktischen Vorsehungsglauben wegen seiner Bedeutung als Erkenntnis und Lebensquelle für die heutige Zeit ähnlich legitimieren, wie er durch Fatima die ausserordentliche Erkenntnisquelle des göttlichen Willens anerkannt hat.

Aus:
Praktischer Vorsehungsglaube als Erkenntnisquelle
Kleine Kentenich-Text-Sammlung
Zusammengestellt von Pater Herbert King (März 2007)

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