Verleihung des JKI-Preises 2024 an Frau Anna Loriz

Am Sonntag, den 17.3.2024 wurde Frau Anna Loriz im Rahmen der Jahrestagung der diesjährige Preis des Josef-Kentenich-Instituts verliehen. Da es in diesem Jahr mit Frau Verena Häffner eine zweite Preisträgerin gibt, wird das Preisgeld von 500€ geteilt.

Die Zulassungsarbeit von Frau Loriz mit dem Titel „Aspekte der Bindungspädagogik nach Josef Kentenich als Beitrag zur Förderung von Lernfähigkeit für Kinder mit Lernbeeinträchtigungen am Beispiel der Josef-Kentenich-Schule in Kempten, Oberallgäu“ ist an der Bayrischen Julius-Maximilians-Universität in Würzburg am Institut für Sonderpädagogik bei Frau Anna-Lena Weber eingereicht und mit der Note sehr gut (1,0) bewertet worden.

In der Laudatio, verfasst von Hochschulpfarrer Manuel Gärtner, wurde die Arbeit von Frau Loriz inhaltlich gewürdigt. Der Laudator erläutert den Zuhörern, dass sich die Preisträgerin im ersten Teil ihrer Arbeit zunächst grundlegend mit der Pädagogik Josef Kentenichs befasst habe und hier ein sehr sinnvoller Schwerpunkt auf die Darstellung der fünf Leitsterne der Pädagogik gelegt worden sei.

Im weiteren Verlauf der Arbeit stelle Frau Loriz die Bedeutung des Bindungsaspektes in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen, hier vor allem ihrem Studienschwerpunkt entsprechend für Kinder mit Lernbeeinträchtigungen. Die Preisträgerin stelle einen Zusammenhang her zwischen Bindung und Lernen in der Schule anhand unterschiedlicher Faktoren, u.a. der Eltern-Kind und der Lehrer-Schüler Beziehung sowie der Beziehungen und Bindungen im Schulkontext sowie ihre Bedeutung für das Lernen.

Das sehr besondere der Arbeit sei allerdings, so Pfarrer Gärtner, dass Frau Loriz nicht nur die Theorien von Pädagogik und Bindung Kentenichs bearbeitet habe, sondern dass sie in einem großen Praxisteil der Zulassungsarbeit die Bindungspädagogik in der Josef-Kentenich-Schule dar- und vorstelle.

Hierzu hat die Preisträgerin Interviews mit Kolleginnen und Kollegen an der Schule in Kempten durchgeführt und diese anschließend reflektiert. Frau Loriz führe aus, dass die Bindung an der Kentenich-Schule sich sowohl auf Personen, aber auch auf Orte und Dinge, auf Formen und auch Ideen beziehe. Die Arbeit  stellt anhand dreier Beispiele sehr anschaulich und eindrucksvoll dar, wie sich die Leistungen der Schülerinnen und Schüler durch gelebte und angewandte Bindungspädagogik signifikant steigern lassen.

Anna Loriz kommt in ihrem Schlussteil zu der Erkenntnis, dass die Kentenich-Pädagogik, insbesondere der Aspekt der Bindung einen Mehrwert sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Schülerinnen und Schüler hätte.

Ihr sei noch einmal sehr herzlich zum außerordentlich guten Gelingen der Arbeit gratuliert.

Uta Söder

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