GwdK2010/11-4-06 Heiligkeit

GwdK2010/11-4-06 Heiligkeit

Verschiedene Vorträge (1949 / 1967)

Wenn uns die Bestimmungen des Konzils zum Bewusstsein bringen, dass wir alle zur Heiligkeit, zu wirklicher, kanonisierbarer Heiligkeit berufen sind, dann ist das wahrhaftig für ungezählt viele Kreise etwas Neues. [Vorträge in Dietershausen. In: Vorträge, XIV (1967), 70.]

Der neue Mensch, der durch die postkonziliare Sendung der Kirche geschaffen werden soll – lassen Sie sich das einmal von Johannes XXIII. sagen – das ist schlechthin der originelle Heilige der heutigen Zeit. [Ebd., 81.]

Es ist das Ideal des neuen Menschen in der neuen Gemeinschaft, wie es uns seit 1912 vor Augen schwebt, dem seither unsere ganze Liebe und Tatkraft gehört. Unsere Situation ist ähnlich wie zur Zeit des Urchristentums. Das Urchristentum musste einen Riesenkampf kämpfen mit der diesseits orientierten Welt. (…) Dem Zeugnis des Lebens und des Blutes wich letzten Endes der Widerstand des Heidentums. Damit ist unser Weg gekennzeichnet. Wir hoffen nicht so sehr durch Worte, sondern mehr durch unser Leben und Streben eine ins Irdische gesunkene Welt aufhorchen zu lassen und wenigstens in ihr die Sehnsucht zu wecken nach Aufriegelung der verschlossenen Tore ins Übernatürliche, ins Göttliche, ins Unendliche. [Oktoberbrief 1949, 92.]

Veröffentlicht:
Kentenich, J.
Oktoberbrief 1949
Ein Beitrag zum christlichen Auftrag: Neuer Mensch
Schönstatt-Verlag
ISBN: 978-3-920849-01-0
Zum Online-Angebot des Verlags

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