GM2009-20 Natur und Gnade

GM2009-20 Natur und Gnade

Aus: Verschiedene Quellen (1955 / 1934 / 1952)

„Die während dieser Zeit [der Krise] gemachten erlebnismäßigen Erfahrungen ließen mich später die Sätze formulieren: Die Gottesmutter ist schlechthin der Schnittpunkt zwischen Diesseits und Jenseits, zwischen Natur und Übernatur… Sie ist die Waage der Welt. Will heißen, sie hält durch ihr Sein und ihre Sendung die Welt im Gleichgewicht.“ (Zur Studie Gründer und Gründung (1955), 9.)

„Die Gottesmutter steht dogmatisch vor uns als der Schnittpunkt von Natur und Gnade. Alles, was es Großes gibt im Reiche der Natur und der Gnade, was es Herrliches und Erstrebenswertes gibt und geben kann im Reiche der Natur, alles läuft zusammen auf diesen Kern- und Schnittpunkt.“ (Marianische Erziehung (1934). Vallendar-Schönstatt 1971, 119.)

„Sie ist die Inkarnation von Natur und Übernatur, das heißt die vollendete Verkörperung der ungebrochenen natürlichen und übernatürlichen Seins- und Lebensordnung und ihrer gottgewollten Wechselwirkung zueinander.“ (Das Lebensgeheimnis Schönstatts, II (1952), 137.)

Aus: Pater Kentenich-Texte zum Thema „Gottesmutter Maria“ – Zusammengestellt von Pater Herbert King (2009) – http://www.schoenstatt-patres.de/cms-king/index.php

Back