JoBr52-06_164-174 Die Originalität des Schönstätter Liebesbündnisses XI

JoBr52-06_164-174
Die Originalität des Schönstätter Liebesbündnisses XI

»Heilige Dreieinheit« (Fortsetzung)

Um die Ablehnung der Grignionschen Marienverehrung zu begründen und zu rechtfertigen, beruft man sich bisweilen auf die Enge des Bewußtseins(7). Es sei zugegeben, daß das Bewußtsein normalerweise nicht auf einmal, das heißt plötzlich und unvermittelt, reflexiv und aktuell mehrere Inhalte gleichzeitig verarbeiten kann. Wie alles geschöpfliche Leben, so kennt auch die Bewußtseinsfülle eine Entwicklung. Die Frage muß jedoch – so dünkt mich – anders gestellt werden; sie lautet: Muß Gott stets reflexiv und aktuell im wachen Bewußtsein stehen? Wir sehen hier von der Freiheit Gottes in Führung der Seele ab. Es ist seine Sache, ob und wann und unter welchen Umständen er ihr etwa die Gnade der Beschauung schenkt. Das Problem ist hier nicht zur Diskussion gestellt, sondern nur die normale psychische Struktur des Bewußtseins und der darin lebendigen Inhalte. Ob nicht zu fürchten ist, daß man hier zu wenig zwischen reflexivem und direktem, zwischen habituellem und virtuellem und aktuellem Bewußtsein unterscheidet? Das Volk, das vor dem Bild der Gottesmutter betet, /

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hat zum mindesten virtualiter Christus oder Gott im Bewußtsein, das heißt der Anstoß, der es zum Bilde hintreibt und beten läßt, steht irgendwie mit Gott in Verbindung, sonst kniete es ja nicht da, und Gott wird während des Betens zur Gottesmutter seelisch umfangen. Das ist der Zustand, den wir seelische Dreieinheit genannt haben.

Es ist wertvoll, sich über diese Dinge Klarheit zu verschaffen. Tun wir das nicht, so laufen wir Gefahr, ohne daß wir es wollen, den gottgeprägten Bindungsorganismus zu zerschneiden und so dem idealistischen und kollektivistischen Denken Vorschub zu leisten. Der Sieg kollektivistischer Geistigkeit in der Welt ist deshalb so groß, weil ungezählt viele aus unserem Lager ihm auf diese Weise selbst den Boden vorbereiten. Das Gesetz »Abfall ist Zerfall« verlangt dann selbstverständlich seine Opfer. Sie sind so zahlreich und so schwer, daß vielerorts – vornehmlich im Abendland – ein geistiger und religiöser Kulturzusammenbruch zu fürchten ist. Wer den umrissenen natürlichen Bindungsorganismus in sich und in seiner gegenseitigen Wechselwirkung nicht beachtet und sorgfältig pflegt, verliert mit der Zeit seine eigene Stand- und Wurzelfestigkeit in beiden Welten und leistet [[155]] einer gottfeindIichen geistigen Großmacht Vorspanndienste.

Von hier aus wird der Begriff »Bindungspädagogik« verständlicher. Es handelt sich dabei um eine Erziehung, die den Menschen fähig und geneigt macht, selbständig und selbsttätig von innen heraus den doppelten Bindungsorganismus in sich und in gegenseitiger Wechselwirkung zu verwirklichen. Bisher war die Rede hauptsächlich vom personalen, zum Teil auch vom ideenmä- /

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ßigen Organismus. So verlangt es der Ausgangs- und Zielpunkt unserer Überlegungen. Was vom lokalen Bindungsorganismus zu sagen ist, wird später ausgeführt, wo es sich um Darstellung der »lokalen Gebundenheit« der Mater Ter Admirabilis handelt(8).

Wir haben oben darauf aufmerksam gemacht, daß die seelische Dreieinheit zwischen Mensch und menschlichem und göttlichem Du treffend umschrieben ist mit dem Ausdruck: seelisches Ineinander, Für- und Miteinander, also mit dem Merkwort: »cum illo, per illum, in illo(9)«. Wir haben dabei die Frage offengelassen, ob es frommt, diese Ausdrücke zu benutzen. Wir sehen ab von einem gelegentlichen Gebrauch – etwa bei theoretisch wissenschaftlicher Auseinandersetzung über den Gegenstand, bei der zur Klärung oder Vertiefung des Sachverhaltes gegriffen wird, was assoziativ in der Seele an Anknüpfungspunkten vorhanden ist; dagegen wird schwerlich jemand Einspruch erheben -, es geht hier mehr um Aufnahme in das gebräuchliche Sprachlexikon, das den täglichen Sprachschatz wiedergibt. Man kann sich auf einen doppelten Standpunkt stellen: Man kann hervorheben, daß der Ausdruck sinngerecht den wirklichen Lebensvorgang wiedergibt und deswegen naturgemäß für den täglichen Gebrauch freizugeben ist. Man kann sich dabei darauf berufen, daß solche Sprechweise hervorragend geeignet ist, die organische Verbindung zwischen Natur- und Gnadenordnung, die heute allenthalben gefährdet ist, im Bewußtsein zu erhalten und so letztere der drohenden Gefahr der Entwirklichung oder transzendentalen Isolierung zu entziehen und das gesamte christliche /

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Leben vor dem Laizismus, vor der Trennung von Religion und Leben zu bewahren.

Um zu verdeutlichen, was gemeint ist, greife ich einen praktischen Fall aus meinem Aktenmaterial heraus.

(……)(10)

Der Text rief eine Diskussion hervor. Laut Aktensammlung wurde von einer Seite geltend gemacht:

»Es geht hier also nicht um ein Symbol, sondern um eine – so könnte man [[156]] sagen – ungewohnte Sprechweise. Ungewohnt deshalb, weil hier offenbar ein Text, der in der Liturgie auf Christus angewandt ist, in die menschliche Atmosphäre herabgezogen wird. Es handelt sich um den Anfang der Doxologie: ‚per ipsum et cum ipso et in ipso‘.

Was ist darauf kritisch zu erwidern? Zunächst sei festgestellt, daß eine psychologische Analyse in dem Text eine treffende Umschreibung des seelischen In-, Mit- und Füreinander entdeckt, also das innerste Wesen des Gemeinschaftsgeistes wiedergibt. Wo es sich um Rettung der erschütterten Gesellschaftsordnung handelt, bleiben alle äußeren Reformen auf halbem Wege stehen, wenn nicht gleichzeitig in der Erziehung das seelische In-, Mit- und Füreinander stark betont und lebensmäßig verwirklicht und das Gegen- und Nebeneinander überwunden wird.

Franz von Sales umschreibt den hier gemeinten Vorgang mit der populären Form: Ich in dir und du in mir und wir zwei ineinander(11). Paulus würde in seiner Sprache dafür vom /

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‚vinculum perfectionis(12) reden. Er meint damit die Liebe, die vollkommen Mensch und Gott, Mensch und Mensch und im Menschen die einzelnen Tugenden miteinander verbindet.

Die Doxologie kann unter einem doppelten Gesichtspunkt betrachtet werden: Vom objektiven aus kennzeichnet sie die Stellung des Heilandes im Heilsganzen, vom subjektiven setzt sie voraus oder verlangt sie das seelische Ineinander, von dem oben die Rede ist. Von hier aus gesehen gibt sie in treffender Weise den bezeichneten Lebensvorgang wieder. Insofern der Vorgesetzte teilnimmt an Christi Würde und Stellung, mag auch der Zusammenhang mit dem ewigen Hohenpriester bei der Anwendung der Doxologie auf die besagten Lebensvorgänge mitklingen. Das geschieht in einer Zeit der Trennung zwischen Natur und Übernatur zum nicht geringen Vorteil von beiden. Weitere Ausführungen erübrigen sich. Es handelt sich ja immer um dasselbe Problem: um die Überwindung des mechanistischen Denkens durch das organische. Die Anwendungen ändern sich, der Kerngedanke bleibt derselbe. Der idealistische Humanismus ist leicht geneigt, von Aftermystik mit sexuell verfärbtem Hintergrund zu sprechen, wo es sich lediglich um gesundes natürliches und normales übernatürliches Denken und Werten handelt(13).«

Der Text hätte hervorheben können, daß es sich hier nicht um Dauergebrauch, sondern lediglich um den Versuch handelt, im Einzel-, im Ausnahmefall einen Lebensvorgang wissenschaftlich zu erklären. Nirgendwo in unseren Reihen ist der Ausdruck gebräuchlich.

(……)

Die Kritik kann in dem Vorgang etwas Überzeitliches und etwas Zeitbedingtes erblicken. Überzeitlich ist an dem Akt, /

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so wie er getätigt worden ist, das Gesetz der organischen Übertragung und Weiterleitnng, das nach allen Richtungen mit dem mechanistischen und separatistischen Denken gebrochen hat. Letzteres kennt allseitige Trennung und Lösung. Es löst im Objekt Erst- und Zweitursache voneinander. Es trennt die Idee von ihrer Verkörperung und Verlebendigung. Im Subjekt reißt es Verstand, Wille und Herz auseinander. Organisches Denken kennt solche Aufsplitterung nicht. So darf es nicht wundernehmen, daß sich nicht nur die Gesetze, sondern auch deren konkrete Anwendung, und zwar fast in derselben Weise, bei Paulus, bei Augustinus und bei Franz von Sales wiederfinden. Ich nenne diese drei Größen der Geistesgeschichte, um wenigstens einige Belege bringen zu können.

So schreibt Paulus im zweiten Brief an die Korinther: ‚Unser Empfehlungsbrief seid ihr, uns ins Herz hineingeschrieben, gekannt und gelesen von allen Menschen‘ (2 Kor 3, 2). Man beachte hier dieselben Worte: ‚Uns ins Herz hineingeschrieben‘. Der folgende Vers erhebt den natürlichen Lebensvorgang des seelischen Ineinander sofort auf die übernatürliche Ebene. Er lautet: ‚Ihr seid offensichtlich ein Brief Christi, ausgefertigt von uns und geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geiste des lebendigen Gottes; nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln des Herzens‘ (2 Kor 3,3). Man vergleiche den Text mit dem oben umrissenen Vorgang. Es hat fast den Anschein, als hätte er dafür als Vorlage gedient.

Im ersten Brief an die Thessalonimer kommt Paulus auf seinen Lieblingsgedanken, die Herzensverschmelzung zwischen ihm und den Seinigen, noch einmal unmißverständlich zurück: ‚Als wir verwaist und ferne von euch waren auf eine kurze Weile, dem Angesichte, nicht dem Herzen nach, da strebten wir um so eifriger mit heißem Verlangen, euer Angesicht zu sehen‘ (1 Thess 2,17).

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Es mögen nicht nur psychologishe Erkenntnisse, sondern auch Früchte paulinischer Lebensweisheit gewesen sein, die Sankt Augustinus die psychologische Definition der Liebe eingegeben. Nach ihm ist Liebe ‚inscriptio cordis in cor‘. Also wieder: gegenseitige Herzensverschreibung oder Herzensverschmelzung.

Beim heiligen Franz von Sales finden sich viele Belege derselben Art.

Wenn man nun im oben bezeichneten Falle von abusus(14) oder von verwunderlicher Überspitzung redet, kommt unwillkürlich die Frage: Woher kommt dieser starke Wechsel in der Auffassung? Hat die menschliche Seele im Laufe der Jahrhunderte sich so gewandelt, daß heute verdammt werden muß, was gestern und ehegestern vorbildlich und erstrebenswert war? Wer urteilt gesund, [[158]] Paulus mit seiner Ganzheitsauffassung oder der separatistische, idealistische Humanismus mit seiner stückhaften und zerstückelnden Einstellung?

(……)

Man stelle Überlegungen und Vorgänge dieser Art mitten hinein in die heutige kollektivistische Zeitnot mit ihren allseitigen Auflösungstendenzen. Dann versteht man beides: einerseits, wie weit das kollektivistische Denken bereits vorgedrungen ist; andererseits aber auch, von welcher Bedeutung organische Ganzheitsschau und zielbewußte Erziehung nach dieser Richtung ist. Der Kollektivismus dürfte schwerlich überwunden werden können, wenn nicht auf der ganzen Linie ein Gegenpräriefeuer angezündet wird.

Wer von der Bedeutung der Marienverehrung für die heutige Zeit überzeugt ist und deren Apostel sein möchte, weiß, daß /

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angekränkeltes germanisches Denken nicht nur Schwierigkeiten mit der Marienverehrung schlechthin, sondern vor allem mit der Herz-Mariä-Verehrung hat. Man lehnt Ganzhingabe an die Gottesmutter ab und beruft sich darauf, solche Hingabe gebühre bloß Gott. Noch viel weniger möchte man ins Herz der Gottesmutter eingeschrieben sein und selber die Gottesmutter ins eigene Herz schreiben. Wenn uns die Alten sagten: die Gottesmutter hat uns mit Blut und Feuer in ihr Herz eingeschrieben, deswegen schickt es sich, daß wir in gleicher Weise mit Blut und Feuer sie in unser Herz einschreiben, so erfaßt modernes mechanistisches Denken ob solcher Sprechweise ein regelrechtes Gruseln. Darum ist verständlich, weshalb obengenannter Vorgang aufreizend wirkt. Umgekehrt kann man aber auch sagen: Wird er in seiner Ganzheitsstruktur richtig erfaßt, so bereitet er den Boden in vorzüglicher Weise für ein tieferes Verständnis der Herz-Mariä- (zum großen Teil auch der Herz-Jesu-) Verehrung vor.«

[[159]] (……)

Das rechte Verständnis für die doppelte seelische Dreieinheit, das heißt für die Dreieinheit zwischen dem Ich und dem menschlichen und göttlichen Du und die seelische Dreieinheit zwischen dem Ich, der Gottesmutter und Christus, ist nur dort zu erwarten, wo ein gesunder Glaube und naturgemäßes Denken vorhanden ist. Man darf wohl auch beifügen: Was heute Voraussetzung ist, kann morgen Wirkung werden; das heißt: Wo man sich um die wahre christliche Liebe bemüht, darf man rückwirkend – auf die Dauer gesehen – auch die Gesundung eines krankhaften Denkens erwarten. Wir erinnern uns wieder an das mehrfach gebrauchte »ut finale« und »ut consecutivum(15)«. Ein naturgemäßes Denken /

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hat vier Eigenschaften: es ist organisch, ganzheitlich, zentriert und symbolhaft. Meine Dokumentensammlung enthält begreiflicherweise eine Anzahl von Symbolen für die besprochene doppelte Dreieinheit. Wir verzichten aber darauf, sie vorzulegen. Das Gesagte dürfte genügen, um die bedeutungsvollen Prinzipien durch eindeutige Kasuistik leichter verständlich zu machen und zu veranschaulichen.

Die Darstellung der seelischen Entwicklung der kleinen heiligen Theresia vergleicht das menschliche Transparent in der seelischen Dreieinheit zwischen dem Ich und dem menschlichen und göttlichen Du mit einem Buchstaben. Sie hebt hervor:

»Keine Gefahr, daß das Kind zu lange am Buchstaben haften bleibt und den darin liegenden Geist und Sinn nicht durchschaut. Das Bild leuchtet, der Buchstabe bedeutet, und das Kind lernt mit dem Schauen und Hören von Bild und Wort unmittelbar auch den Sinn. Ein Symbolschauen, ein Ganzheitserfassen geht in der Entwicklung dem abstraktiven Denken noch voraus und verbürgt die rechte Ausrichtung des erwachenden Geistes. Die Welt ist ein Gesamtsakrament, das Erscheinungshafte an ihr ist wirksames Symbol des durch Phänomen und Materie hindurchwirkenden Gottesgeistes(16).«

Pater Köster baut den hier ausgesprochenen Gedanken in Anwendung auf die zweite Dreieinheit in geistreicher Weise aus. Wir lesen:

[[160]] »Was soll aus dem ganzen Reicfitum der Welt unseres Glaubens werden: aus der Gemeinschaft der Heiligen, aus dem Schutzengel, aus den himmlischen Patronen, wenn es schon /

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als Behinderung der Christus zukommenden Aufmerksamkeit empfunden wird, die Gestalt Mariens voll zu sehen? Was uns überhaupt Religion möglich macht – Geist nämlich -, bestimmt als Gesetz also auch diese Einzelfrage. Es fordert: was in der religiösen Wirklichkeit sinnhaft zueinander steht, das sollte nach seiner ganzen Fülle auch im Widerspiel dieser Wirklichkeit, im religiösen Verhalten, psychologisch ineinander gehen(17).«

»Nun ist Maria, angefangen vom Motiv ihrer Prädestination durch alle dogmatischen Züge ihrer Gestalt hin, von denen es jeder anders ausdrückt, eine einzige totale Beziehung: wie der Sohn ganz Beziehung auf den Vater, so sie ganz Beziehung auf den Sohn. Weil nun auch unsere Bestimmung ist, ganz Beziehung auf den Sohn hin zu sein, bedeutet so ‚in Maria inkorporiert zu werden‘ nichts geringeres als das: Wir kommen mit dem Urbild aller Christusbeziehung in Kontakt; wir werden von ihrer Bewegung auf Christus hin aufgenommen.

Die Frage, ob das nicht ein Umweg über ein entbehrliches Zwischenglied darstelle, kann man (soweit sie nicht bereits Erwiderung fand) damit beantworten: daß es – zumal wenn wir neben der mater norh die corredemptrix oder wenigstens die mediatrix per continuam intercessionem(18) voraussetzen dürfen – anders nicht die gegenwärtige Heilsordnung ist.

Die Besorgnis aber, Maria möchte die Aufmerksamkeit der Seele von Christus ablenken, läßt sich mit einem Vergleich beschwichtigen. Für den, der zu lesen versteht, hat die Schrift mit ihrer verwirrenden Vielfalt von Buchstaben, Worten und Sätzen gar keine Selbstwichtigkeit mehr. Er streift sie mit /

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dem Auge und hat doch durch sie hindurch ohne das Empfinden störender Vermitrlung gleichsam unmittelbaren Kontakt mit dem Sinngehalt, worauf sie bezogen sind. Die Anwendung erübrigt sich. Im übrigen gibt es nur einen Weg, sich hiervon zu überzeugen: die Erfahrung(19).«

Alles in allem: Die Ausführungen machen zur Genüge ein Doppeltes verständlich: weshalb Schönstatt im Sinne des Bündnisses mit Gott ein vollkommenes Liebesbündnis mit der lieben Gottesmutter lehrt und lebt und weshalb Grignion sein Mariengeheimnis gern mit dem Wort »in Maria« umschreibt.

Damit sind gleichzeitig die zwei oben kurz berührten Prägungen des Grignionschen Sprachschatzes gedeutet: Das Herz oder der Schoß der Gottesmutter ist der Ort, wo der Heiland wiedergeboren wird. Sie ist die Christus- und Gottesform, in die ein- und umgeformt wird, wer sich ihr ganz hingibt.

7. Vgl. E. Raitz von Frentz, Die »Vollkommene Andacht zu Maria« des hl. L. M. Grignion dc Montfort, in: P. Sträter (Hrsg.), Katholische Marienkunde, Paderborn ²1952, 193 f.

8. Vgl. unten, S. 233 ff.

9. Vgl. oben, S. 163.

10. Im folgenden mußten alle Stellen ausgelassen werden, in denen von lebenden Personen die Rede war. Alle Auslassungen sind als solche gekennzeichnet. Wohl wird der dazugehörige allgemeingültige Kommentar P. Kentenichs angeführt.

11. Vgl. M. Müller, Frohe Gottesliebe, Freiburg 1933, 145.

12. Band der Vollkommenheit (Kol 3,14).

13. Zitat aus einer unveröffentlichten Studie P. Kentenichs.

14. Mißbrauch.

15. Vgl. oben, S. 101.

16. Vgl. oben, S. 157.

17. H.M. Köster, Unus Mediator, a.a.O., 305.

18. Mutter/Miterlöserin /Mittlerin durch ständige Fürbitte.

19. A.a.O., 306 f. Die Hervorhebungen stammen von Köster.

Aus: Das Lebensgeheimnis Schönstatts. II. Teil: Bündnisfrömmigkeit, Vallendar-Schönstatt 1972, 278 S. – www.patris-verlag.de

 

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