3. Die Spiritualität der Kindlichkeit: Der Mensch als Kind vor Gott, dem Vater

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3. Die Spiritualität der Kindlichkeit: Der Mensch als Kind vor Gott, dem Vater

J. Kentenich sprach bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von der Spiritualität der Kindlichkeit. Er stellte die Kindlichkeit als Weg zur „Überwindung der Zeitnöte“[1] vor.

Als Heilmittel gegen die Zeitnot, die sich in Ungeborgenheit, Heimat- und Wurzellosigkeit offenbarte[2], erkannte J. Kentenich das „Wagnis einer außergewöhnlichen, tiefgreifenden, hervorragenden Kindlichkeit“[3].

Die Spiritualität der Kindlichkeit bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Kind und Eltern, das von Vertrauen gekennzeichnet ist. Dieses Verhältnis wird auf die Gottesbeziehung projiziert, der Mensch als Kind steht vertrauensvoll vor Gott, dem Vater. Hier greift J. Kentenich in der Spiritualität der Kindlichkeit auf eine Glau-benserfahrung zurück, die schon Jesaja bezeugt: „Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.“[4]

1937, als J. Kentenich seinen Exerzitienkurs über die Kindlichkeit hielt[5], und in den 60er Jahren, als die Vaterströmung in Schönstatt ihren Höhepunkt erreichte, ging es vor allem darum, Gott als den Vater, als Gott der Liebe zu künden. Das Gottesbild der Menschen war von Angst besetzt. Auch wenn man an Gott, der die Liebe ist[6], glaubte, dachte man an die gerechte Liebe Gottes, die es durch gute Werke zu verdienen galt. In diese Situation hinein verkündete J. Kentenich den Gott der barmherzigen Liebe, dessen Liebe zum Menschen, seinem „Kind“, bedingungslos sei. Der Mensch mußte sich einzig seiner Liebe anvertrauen, seine Schwäche erkennen und anerkennen, um die Liebe Gottes erfahren zu können. Für die Menschen der 30er und auch noch der 60er Jahre war das eine ungemein befreiende Botschaft. In der Gegenwart jedoch wäre es auch möglich, andere Akzente zu setzen. Das theistische Gottesbild vom personalen, barmherzig liebenden Vater ist ein wenig in Gefahr, im Sinne des postmodernen „everything goes“ zu einem deistischen Gottesbild verformt zu werden. Entgegen einem
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solchen Gottesbild wäre heute das Handeln Gottes in seiner Schöpfung wieder stärker zu betonen. Die veränderte Resonanz auf das Gottesbild ist im übrigen ein weiterer Beleg für die Kontingenz von Lebensvorgängen. Dennoch soll diese Arbeit ein Versuch sein, den Lebensvorgang Victoria Patris und das ihm zugrundeliegende Gottes- und Menschenbild darzustellen.

Nun ist jedoch auf eine Schwierigkeit aufmerksam zu machen. Aufgrund der beiden Möglichkeiten, Victoria Patris zu übersetzen, bedingt erst das entsprechende Gottesbild das Menschenbild und umgekehrt. Beide stehen in einem scheinbar untrennbaren Zusammenhang, da die menschliche Haltung – das Erkennen und Anerkennen der eigenen Schwachheit – Voraussetzung für die Erfahrung der barmherzigen Liebe Gottes ist. Doch gerade dieses Gottesbild muß der Mensch glaubend, hoffend und liebend voraussetzen können, um in diese entsprechende Haltung hineinwachsen zu können. Um der Systematik der Darstellung willen soll versucht werden, das scheinbar Untrennbare zu trennen.

Zuvor soll jedoch das Thema genauer gefaßt werden. Es wird von der Spiritualität der Kindlichkeit gesprochen, nicht von einer Spiritualität der Gottessohnschaft oder der Gottesgliedschaft. Beide Termini drücken im Vergleich zu dem der Kindlichkeit lediglich Teilaspekte aus, insbesondere die tiefe Verbundenheit mit dem dreifaltigen Gott. Kindlichkeit akzentuiert stärker die Haltung des Menschen, sein Selbstverständnis, seine Demut und das Vertrauen, das der Mensch Gott entgegenbringt. Zudem ist Kindlichkeit – in scharfer Abgrenzung zum Kindischen – ein biblischer Terminus. Im Exerzitienkurs über die Kindlichkeit legt J. Kentenich größten Wert darauf, die Bedeutung der Kindlichkeit biblisch zu begründen. Nachdem er die Väterlichkeit Gottes und die Kindwerdung des Eingeborenen aus der Hl. Schrift belegt hat, stellt er Mt 19,14 als oberste Maxime im Blick auf das Reich Gottes vor: „Laßt die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.“ In diesem Sinne argumentiert J. Kentenich: „Kindwerdung ist einfach der Weg zum Himmel“[7] Zuvor legte er den Kontext von Mt 18,3 aus.[8]Dem Ehrgeiz der Apostel entgegnend, die sich an der Seite Jesu als die künftigen Mitregenten in dessen neuem Reich sahen, stellte Jesus ein Kind in ihre Mitte und sagte: „Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.“[9] Dieses Wort Jesu stellt den Kerngedanken der Spiritualität der Kindlichkeit dar. In diesem Sinne werden die nachfolgenden Ausführungen zu verstehen sein.
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3.1. Das Menschenbild: das erbarmungswürdige Königskind

Im folgenden wird der Mensch unter dem Ideal des „erbärmlichen und des erbarmungswürdigen[10] Königskindes“[11] betrachtet. Dieser Gedanke ist eingebettet in die allgemeinere Idealvorstellung vom Menschen, die J. Kentenich kurz umreißt als „das Ideal eines ausgesprochen jenseitig und doch auch gleichzeitig[12] in der echten Weise gedeuteten diesseitigen Menschen“[13]. Damit faßt er ein Menschenbild zusammen, das Transzendenz und Immanenz Gottes widerspiegelt. Diesem Ideal entspricht der Mensch, der sich der Verbindung zu und der Abhängigkeit von Gott bewußt ist und diese mit seinem Leben in einer diesseits orientierten Welt verbinden kann.[14]

3.1.1. Der von Gott besiegte Mensch

3.1.1.1. Sieg Gottes durch die Annahme der drei göttlichen Tugenden und der Gaben des Hl. Geistes

„Nach biblischem Verständnis sind Glaube, Hoffnung und Liebe die vom Heiligen Geist ermöglichten und getragenen, aber dennoch vollmenschlichen Akte der vollkommenen Selbstüberantwortung des Menschen in seiner ganzen Existenz, in seinem Handeln und in seinem Lebensentwurf an die Selbstmitteilung Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Geistes (vgl. 2 Kor 13,13; 1 Thess 1,2; 2 Tim 2,22 u.ö.)“[15]

In diesem Sinne spricht J. Kentenich vom Sieg Gottes, des Vaters, über den Menschen, über dessen Verstand, Wille und Herz.[16] Sowohl G. L. Müller als auch der „Katechismus der Katholischen Kirche“[17] umschreiben, angereichert durch biblische Belege, die drei „göttlichen Tugenden“[18] Glaube, Hoffnung und Liebe und die Bedeutung der Gaben des Hl. Geistes – diese sind Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht – für das Glaubensleben des Menschen.[19] Eine solche biblisch-systematische Darstellung findet sich bei J. Kentenich nicht. Er
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weist jedoch auf etwas entscheidendes hin, das über die Deskription der Begriffe hinausgeht: Entscheidend ist nicht das verstandesmäßige Wissen um die drei göttlichen Tugenden und die Gaben des Hl. Geistes, sondern deren Annahme. J. Kentenich weiß darum, daß die Tugenden ein Geschenk Gottes sind[20], und sieht erst in dem Eingehen des Menschen auf dieses Angebot der Gnade Gottes dessen Sieg über den Menschen. Müller formuliert dementsprechend: „Gnade als Einigung in der Liebe zwischen Gott und dem menschlichen Geschöpf enthält in sich, insofern sie von Gott her kommt und auf den Menschen hinzielt, zugleich die Gabe zur Aufnahme und Annahme des Angenommenseins wegen der Sendung des Heiligen Geistes der Liebe in unsere Herzen (Röm 5,5).“[21] Durch die Gnade Gottes wird es dem Menschen möglich, in personaler Gebundenheit ein Vertrauensverhältnis mit Gott einzugehen. Wenn es gelingt, daß der Mensch sich von Gott geliebt sieht, glaubt und möglichst auch fühlt, kann er nicht nur ein Vertrauensverhältnis zu Gott aufbauen, sondern wächst auch im eigenen Selbstwertgefühl.[22]

Um die Größe des Gottvertrauens zu illustrieren, gebraucht J. Kentenich oft das Wort vom „Todessprung für Verstand, Wille und Herz“[23]. Ein solcher Sprung sei ein angemessenes Bild für den Mut, den der Mensch als ganzheitliches Wesen braucht, um sich auf den Glauben an Gott vollkommen einzulassen. Allein im Glauben und aufgrund der vollkommenen Hingabe an Gott können Lebenskrisen gemeistert werden.[24] In diesem Zusammenhang spricht J. Kentenich von der „Pendelsicherheit“[25]. Der Mensch dürfe sich wie ein Pendel verstehen, das in aller Schwingung und Ungesichertheit einen Fixpunkt, die Bindung „nach oben“, habe. So sei Gott der Punkt, in dem der Mensch Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit finden könne.[26] J. Kentenich umschreibt so die Sicherheit, die der Mensch in einer höheren Ebene gewinnen könne.[27] Die Erfahrung, daß das Vertrauen auf Gott den Menschen im Leben tragen kann, muß aber jeder Mensch selbst in seiner persönlichen Bundes- und Heilsgeschichte mit Gott machen. B. Junglas stellt die Gottesmutter als Beispiel einer solchen Glaubenden vor Augen, die immer wieder neu existentielle Entscheidungen in der Kraft des Glaubens zu treffen hatte und dem Mut zum „Todessprung des Verstandes, des Willens und des Herzens“[28] aufzubringen vermochte.[29]
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Bei Franz v. Sales, auf den J. Kentenich gelegentlich hinweist, fand er ein anderes Bild für die Größe des Vertrauens, die das Kind dem Vater entgegenbringt. Ein Kind soll operiert werden und wird von seinem Vater, einem Arzt, behandelt. Obwohl Schmerzen auftreten, erträgt es die Schmerzen, weil es weiß, daß der Vater aus Liebe an ihm handelt und sein Bestes will.[30]

Das Vertrauen auf Gott, das in Glaube, Hoffnung und Liebe seinen Ausdruck findet, begründet J. Kentenich mit dem Glauben an den sich in der Geschichte offenbarenden Plan Gottes. In ihm spiegeln sich Gottes Weisheit, Allmacht und Liebe wider.[31] J. Kentenich belegt diesen Gedanken mit zahlreichen Schriftstellen, so z.B. Mt 6,8: „[…] denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr in bittet.“[32]

Die Größe und Tiefe des Vertrauens zeigt sich mitunter auch im Mißerfolg und im Leid, das Gott dem Menschen zumutet. Dennoch ist die Liebe Gottes in der Theologie J. Kentenichs „zugleich die Macht, seine liebenden Heilsabsichten allen Widerständen zum Trotz siegreich durchzusetzen. ‚Sieg‘ des Heils ist nicht gradliniger menschlicher Erfolg; vielmehr offenbart er sich, wenn das Heil augenscheinlich dem Unheil zu unterliegen droht oder ihm sogar erlegen ist, als Sieg Gottes über menschliche Erfolglosigkeit.“[33]

Nimmt der Mensch in der Gnade Gottes die göttlichen Tugenden an und lebt er aus einer personalen Bindung an Gott, so führt dies in letzter Konsequenz zur Selbsthingabe des Menschen an Gott. J. Kentenich sieht das Ziel der Spiritualität der Kindlichkeit darin, daß der Wille des Menschen eins wird mit dem Willen Gottes.[34] Darin ist dann der Sieg Gottes über den Menschen zu sehen. J. Kentenich verweist auf Theresia von Lisieux, die in ungebrochener Kindlichkeit den Gipfel der Selbsthingabe und -losigkeit sah.[35] An anderer Stelle führt J. Kentenich Jesus Christus selbst als das Vorbild kindlicher Hingabe an den Willen des Vaters an. Jesus Christus hat sich in Arbeit, Gebet und im Leiden ganz dem Vater anvertraut.[36] Wer selbst in der Haltung der Kindlichkeit wachsen möchte, muß ein „möglichst vollkommenes Abbild des Heilandes“[37] werden, eine „Inkarnation der drei göttlichen Tugenden!“[38]
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Als erste dieser drei göttlichen Tugenden ist sodann der Glaube zu nennen. J. Kentenich nennt den Glaubensgeist bzw. den göttlichen Instinkt das Fundament der drei Tugenden.[39] Träger des Glaubens soll nicht nur der Verstand des Menschen sein, sondern dessen gesamte Person, mit Verstand, Herz, Wille und unterbewußtem Seelenleben.[40] Ein solcher Glaube, der durch die Liebe geformt ist[41], vermag Gott dort, wo er dem Menschen begegnet, mit vollkommener Hingabe zu umgreifen.[42] J. Kentenich sieht im Glauben an den Gott des Lebens und seine Vorsehung den entscheidenden Akzent des Glaubens.[43] Gerade im Blick auf den Glauben zeigt sich, wie notwendig das Gottvertrauen ist. F. – J. Bezler wird nicht müde, der Trierer Schönstatt-Familie J. Kentenich als Vorbild solchen vertrauenden Glaubens vor Augen zu stellen.[44] W. Müller betont zudem, daß die Tugend des Glaubens ein unverdientes Geschenk Gottes sei, „ein Einbruch des Göttlichen in einem ungeheuren Maße“[45].

Die Tugend der Hoffnung wurde für die Schönstatt-Bewegung wichtig, weil sie dem Menschen die Kraft gibt, wurzelnd in der Tradition der Kirche, nach vorne in die Zukunft zu blicken. Als Ziel nennt J. Kentenich oft die „Kirche am neuen und neuesten Zeitenufer“[46], auf die zuzugehen ist, obwohl bzw. gerade weil die Angemessenheit mancher Strukturen der Kirche zur Diskussion steht.[47]

Wenn der Glaube das Fundament der drei göttlichen Tugenden ist, ist die Liebe deren Vollendung. J. Kentenich nennt sie „die Seele, die Mutter, die Königin aller Tugenden“[48]. Im Exerzitienkurs über die vollkommene Lebensfreude setzt sich J. Kentenich ausführlich mit der Liebe auseinander. Dabei nimmt er vor allem auf Franz von Sales Bezug.[49] Im wesentlichen geht es J. Kentenich darum, darzulegen wie die Liebe zwischen Mensch und Gott wachsen kann. Mit F. v. Sales und abgegrenzt von Thomas von Aquin nennt er die Liebesbewegung, in der Gott und Mensch sich aufeinander zubewegen, das Wesen der Liebe. Deren Krönung sei die
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Liebesvereinigung beider Partner.[50] Die Tugend der Liebe kann vom Menschen angenommen werden, weil er zum einen Gott gleich, zum anderen Gott ungleich ist. Durch die Gleichheit im Sinne einer Ähnlichkeit wird der Gottestrieb, d.h. die Sehnsucht nach Gott, im Menschen geweckt. Mit Thomas von Aquin spricht J. Kentenich dem Menschen eine „positive passive Aufnahmefähigkeit“[51] für den dreifaltigen Gott als Voraussetzung für die Gottesliebe zu.[52] Die Ungleichheit zwischen Mensch und Gott betrachtet J. Kentenich im Sinne einer Ergänzungsfähigkeit und -bedürftigkeit des Menschen, so verstanden, daß die Gnade Gottes umso reicher fließt, je kleiner und demütiger, je ergänzungsbedürftiger der Mensch sich Gott zeigt.[53] Im weiteren Verlauf des Exerzitienkurses spricht J. Kentenich von der Notwendigkeit der Gottesliebe, die der Hl. Geist in die Herzen der Menschen eingieße.[54] Die Wachstumsgesetze für die Gottesliebe sollen hier lediglich genannt werden. In ihrer konsequenten Anwendung sieht J. Kentenich die Möglichkeit des Menschen, sich der Liebe Gottes bewußt zu werden, sie als Geschenk annehmen zu können. Die Gesetze, die J. Kentenich ausführlich ausführt, lauten:

  1. „Sorge dafür, daß du den großen Gott als das höchste Gut erkennst und wertest!“[55]
  2. Glaube dich überall von Gott überaus innig geliebt, und suche mit derselben Innigkeit ihn wiederzulieben.“[56]
  3. „Suche die Bindung an die Geschöpfe in sinngemäßer Weise zu erleben“[57]
  4. „Suche deinen eigenen Liebestrieb unmittelbar in Verbindung zu bringen mit der Liebesbewegung, die von Gott ausgeht!“[58]

Die Gaben des Heiligen Geistes werden insbesondere durch die Liebe zu Gott für den Menschen als dessen Kind erfahrbar.[59] Sie vollenden die drei göttlichen Tugenden im Menschen. Indem der Mensch diese annimmt und versucht sein Leben in Glaube, Hoffnung und Liebe zu gestalten, siegt Gott über den Menschen.

3.1.1.2. Sieg Gottes – Geschenk, nicht allein Verdienst des Menschen

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Die im modernen Sprachgebrauch ungewöhnliche Formulierung vom Sieg Gottes über den Menschen besagt, daß Gott sich dem Menschen gegenüber als der Größere erweist. Der über den Menschen siegende Gott wurde lange Zeit als Gott der gerechten, d.h. der zu verdienenden Liebe gesehen. Dementsprechend mußte sich der Mensch bemühen, es Gott recht zu machen. Allerdings wurde auch hier die Erfahrung gemacht, daß alles ethische Bemühen den Menschen an Grenzen des Erreichbaren führt.

Demgegenüber betont J. Kentenich, daß der Mensch die gerecht liebende Liebe Gottes nicht verdient habe, sie ist und bleibt Geschenk. Dem Menschen fällt es jedoch schwer, diese erbarmende Liebe Gottes anzunehmen und eigene Schwächen anzuerkennen. Daher stellt J. Kentenich diese Gedanken in den Zusammenhang mit der Demut.[60]

Doch gerade im Blick auf die drei göttlichen Tugenden und die Gaben des Heiligen Geistes zeigt sich das neue Gottes-[61] und Menschenbild. Es ist die Aufgabe des Menschen, diese Gaben als Geschenk Gottes anzunehmen und Gott dafür zu danken. Im Exerzitienkurs über die „Vollkommene Lebensfreude“ führt J. Kentenich aus, wie Gott aus Liebe und durch Liebe am Menschen handelt. Die Auswirkung solchen Handelns, in dem Gott den Menschen „mit Wohltaten überhäuft“[62], muß zunächst sein, daß der Mensch sich dessen bewußt wird, was er von Gott als Geschenk erhalten hat. Daher empfiehlt J. Kentenich den Exerzitienteilnehmern, in der abendlichen Gewissenserforschung verstärkt darauf zu achten, welche Wohltaten Gott dem einzelnen geschenkt hat.[63] Diesen Gedanken kann man auch in den hier zu behandelnden Zusammenhang stellen, zumal B. Junglas[64] und W. Müller[65] hervorheben, daß die drei göttlichen Tugenden Geschenk Gottes sind.

Nun sind bereits zwei Aspekte angeklungen, die einen Beitrag des Menschen darstellen, nämlich das Wahrnehmen des Geschenkes und daraufhin dessen Annahme in der Kraft göttlicher Gnade.
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Gott, der barmherzige Vater, siegt über den Menschen, indem er ihn zur Kindlichkeit erzieht. Der Mensch ist eingeladen, seine Schwächen und Grenzen, seine Erbärmlichkeit anzuerkennen. In dem Maße, in dem er Gott seine „Armseligkeit gleichsam wie zerbrochenes Porzellan entgegenbringt“[66], weckt er in unendlichem Maße die Erbarmung Gottes.[67]

An anderer Stelle spricht J. Kentenich davon, daß Gott als Erzieher des Menschen dessen „kranken Eigenwillen“[68] brechen wolle. Der Vater müsse die Menschen zu selbstlosen Kindern machen, die in ihrem Denken, Fühlen und Lieben um ihn kreisen. Daher stoße er den Menschen von sich, um ihn von seiner krankhaften Ichsucht zu lösen. Außergewöhnlich begnadeten Seelen mute Gott auch außergewöhnliche Prüfungszustände zu.[69] Ausführlich spricht J. Kentenich von der Notwendigkeit der „Entwerdung“[70] bzw. der „Entichung“[71]. Auf dem Weg des Menschen zur Kindlichkeit sieht J. Kentenich die Weisheit als deren Wurzel und Quelle.[72] Dazu definiert er: „Das ist die Weisheit, die uns Gott zeigt als das höchste Gut und die uns die Kraft gibt, dieses höchste Gut mit allen Mitteln zu erstreben und alles von uns fernzuhalten, was dieses höchste Gut beleidigt oder ihm weniger Freude macht.“[73] „Soweit es uns glückt, Weisheit als Tugend und Gabe uns anzueignen, soweit tragen wir auch echte, rechte Kindlichkeit mit in das eigene Leben und in das der Familie.“[74] Recht gelebte Weisheit schenkt im letzten eine „transformatio in Deum“[75], so daß der Mensch als Kind Gottes in der Überzeugung leben kann, daß nicht mehr er lebt, sondern Christus in ihm lebt.[76] So versteht J. Kentenich den christlichen Geist der Kindschaft[77], in dem wir zu Gott beten und ihn unseren Vater nennen.[78]

J. Kentenich bietet einen weiteren Weg an, „wirklich per eminentiam Vorsehungskinder, Vaterkinder“[79] zu werden. Zuerst lädt er dazu ein, Meister des Gebetes zu werden und im Gebet um die Gnade der drei göttlichen Tugenden und der Gaben des
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Hl. Geistes zu bitten. Sodann nennt er die bevorzugte Betrachtungsmethode, die schaut, wie Gott am Menschen als dessen Kind handelt. Es geht J. Kentenich darum, das Erlebte nachzuprüfen und nachzuverkosten, aber auch bereits um ein Vorprüfen und Vorkosten des zu Erwartenden.[80]Gegenstand der Betrachtung sind Ereignisse des eigenen Lebens, die daraufhin hinterfragt werden sollen, was Gott durch sie dem Menschen sagen wollte. J. Kentenich spricht sehr bildlich davon, für „den vom Glauben erleuchteten Verstand, aber auch für das Herz“[81] die Leiter anzulegen, damit der Mensch zu Gott aufsteigen könne.[82] Der Sieg Gottes über den Menschen zeigt sich also im „Leben aus dem Glauben, dem lieben Gott den Triumph geben, den Triumph über unseren Verstand, über das nüchterne, sachliche, glaubenslose oder doch glaubensfremde Denken“[83].

Der Mensch nimmt Glaube, Hoffnung und Liebe und die Gaben des Hl. Geistes als Geschenk Gottes an. Er erkennt Gott als den barmherzigen Vater an und lebt aus der Haltung des Glaubens an die göttliche Vorsehung, die Hoffnung auf die Gnade Gottes und aus seiner Liebe heraus, was sich im Verhalten dem Nächsten gegenüber konkretisiert. Der von Gott besiegte Mensch weiß sich im letzten von Gott getragen. So wird er nun zum „Sieger“ über Gott.

An dieser Stelle ist der fließende Übergang in der Betrachtung der doppelten Bedeutung der Victoria Patris als Sieg des Vaters und Sieg über den Vater zu bemerken.

Wird der Mensch von Gott zur Kindlichkeit geführt und nimmt er diese Führung Gottes an, so ist darin implizit der „Triumph über den Vatergott“[84] zu sehen. Der Mensch soll seine erlebten Zusammenbrüche im geistlichen Leben dazu nutzen, darin seine Schwäche anzuerkennen und ein großes Vertrauen in den lebendigen Gott zu entfalten, der den Menschen in seiner Hilflosigkeit an die Hand nimmt.

J. Kentenich nennt zunächst vier Punkte, wie der Mensch nicht auf seine Fehler und Schwächen antworten dürfe. Diese sollen hier lediglich kurz genannt werden, ohne sie eingehender zu erläutern. Zunächst soll man sich nicht über Schwächen und Versuchungen wundern. Es gilt, die erbsündige Natur des Menschen ernstzunehmen. Sodann warnt J. Kentenich davor, sich verwirren zu lassen und ermahnt, nicht mutlos zu werden. Besonderen Wert legt er auf den Hinweis, nicht in den Schwächen heimisch zu werden, nicht zu resignieren. Diese vier Ermahnungen grenzen das Verhalten des kindlichen Menschen negativ ab.[85]

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Positiv betrachtet läßt gelebte Kindlichkeit den Menschen zu einem Wunder der Demut, des Vertrauens, der Geduld[86] und zu einem Wunder der zarten, innigen Kindesliebe werden.[87] Der von Gott besiegte und über ihn siegende Mensch wird demütig in dem Sinne, daß er ein ungebrochenes, aufrichtiges Selbstbewußtsein entfaltet, weil er sich als von Gott Beschenkter erfährt. Seine Größe hat er nicht aus sich heraus, sondern verdankt sie Gott. Der Mensch als erbarmungswürdiges Lieblingskind Gottes wird ein Wunder des Vertrauens werden, weil er aus der Erfahrung lebt, daß Gott seine Allmacht am liebsten denen offenbart, die ihre Ohnmacht anerkennen. Weil der Mensch sich aber auch als erbärmliches Kind erfahren hat und weiß, daß das Wachstum in der Haltung der Kindlichkeit sich langsam vollzieht, wird er anderen Menschen gegenüber zu einem Wunder der Geduld. Aus der Erfahrung der Kontingenz heraus kann der Mensch sich als Lieblingskind Gottes erleben, gerade weil dieser sich als der barmherzig liebende Vater erweist.[88] „Letzten Endes sollen wir sein ein Wunder der zarten, tiefen, innigen Kindesliebe.“[89]

Im folgenden Abschnitt soll nun systematisch dargestellt werden, wie der Mensch als Kind Gottes, als ein Wunder der Demut, des Vertrauens, der Geduld und der Kindesliebe über den Vater siegt.


[1] Kentenich, Kindsein vor Gott, 227.

[2] Vgl. Kentenich, Kindsein vor Gott, 229.
Zudem rezipiert J. Kentenich in diesem Zusammenhang moderne Philosophen wie Peter Wust, der von „insecuritas humana“ (ebd., vgl. besonders 229f., Anm. 4,) spricht oder Martin Heidegger, der die Ungeborgenheit des Menschen auf seine Geworfenheit zurückführt, deren Folge die Angst als sein grundlegendes Lebensgefühl sei (Vgl. ebd., 230f.).

[3] Ebd., 232.

[4] Jes 49, 15.

[5] Kentenich, Kindsein vor Gott.
Eine Zusammenfassung der Anliegen J. Kentenichs mit diesem Exerzitienkurs und mit der Spiritualität der Kindlichkeit insgesamt bietet BOLL, Günther M. / LINGE, Rudolf: Kindsein vor Gott, in: Aus Liebe zur Kirche, Vallendar 1984, 159-166.

[6] Vgl. 1 Joh 4,8.

[7] Kentenich, Kindsein vor Gott, 109.

[8] Vgl. ebd., 106-109.

[9] Mt 18,3f.

[10] Das Original lautet „erbarmungsüwrdigen“.

[11] Kentenich, Exerzitien 1967, 4.

[12] Das Original lautet „gleichzeitg“.

[13] Kentenich, Exerzitien 1967, 15.

[14] Vgl. ebd., 12-15.

[15] Müller, Gerhard Ludwig: Katholische Dogmatik. Für Studium und Praxis der Theologie, Freiburg i. Br. 1995, 812. Es wurde darauf verzichtet, den kursiven Druck einzelner Worte im Original wiederzugeben.
Künftig zitiert: Müller, Katholische Dogmatik.

[16] Vgl. Schapfel, Victoria Patris, 13f.

[17] Katechismus der Katholischen Kirche, München 1993.
Künftig zitiert: KKK. Es wird nicht die Seite, sondern die Nummer des Abschnittes angegeben.

[18] ebd., 1812.

[19] Vgl. ebd., 1810-32 und Müller, Katholische Dogmatik, 811-814.

[20] Vgl. 3.1.1.2. Sieg Gottes – Geschenk, nicht allein Verdienst des Menschen, S. 49.

[21] Müller, Katholische Dogmatik, 811.

[22] Vgl. Kentenich, Lebensfreude, 307.

[23] Kentenich, Oktoberwoche 1967, 92. Vgl. zudem Kentenich, Oktoberwoche 1950, 396.

[24] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1967, 93.

[25] Kentenich, Kindsein vor Gott, 234.

[26] Vgl. King, Reifung, 22.

[27] Vgl. Kentenich, Kindsein vor Gott, 329.

[28] Junglas, Victoria-Patris-Strömung, 25.

[29] Vgl. ebd., 25.

[30] Vgl. Kentenich, Kindsein vor Gott, 66 und Kentenich, Lebensfreude, 287.

[31] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1967, 99-102 und 2.1.1. Die patrozentrische Gesamtentwicklung der Schönstattfamilie, insbesondere S. 13.Allerdings ist darauf hinzuweisen, daß der Mensch nur dann vollends auf die Vorsehung Gottes zu vertrauen vermag, wenn er bereits tief von der Liebe Gottes erfaßt ist. Das Bewußtsein, von Gott geliebt zu sein, darf also nicht nur verstandesmäßig sein, sondern muß bis in Wille und Herz hineindringen. (Vgl. Kentenich, Lebensfreude, 245-248).

[32] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1967, 99-103 und Kentenich, Victoria Patris 1, 27-40.

[33] Unkel, Vorsehungsglaube 1, 259.
Eine ausführlichere Erörterung der Thematik  bietet 3.2.3. Die Frage nach dem Leid, S. 74.

[34] Vgl. Kentenich, Fulda, 14-16.

[35] Vgl. Kentenich, Kindsein vor Gott, 96.

[36] Vgl. ebd., 192-202.

[37] Ebd., 202.

[38] Ebd., 204. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[39] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1967, 95.

[40] Vgl. Gerber, Michael: Wesen und Auftrag. Zum Vaterbild bei Pater Josef Kentenich. Zulassungsarbeit zur Theologischen Hauptprüfung 1994/95 an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br., Manuskript, o.O., o.J., 20f. Dort arbeitet M. Gerber das Verständnis J. Kentenichs bezüglich der Bedeutung der seelischen Dimension des Menschen für seine Gottesbeziehung heraus.

[41] „fides caritate formata“, Kentenich, Exerzitien 1967, 92.

[42] Vgl ebd., 97.

[43] Vgl. Kentenich, Victoria Patris 1, 25f.

[44] Vgl. Bezler 1, 10f.
Den Glauben und die zum Glauben notwendigen Vorerlebnisse betreffend vgl. Bezler 2, 4-11.

[45] Müller, Wolfgang: Die Victoria-Patris-Strömung, in: Junglas, Bernhard (Hg.): Rundbrief 1968/5, Manuskript, o.O.u.J., 2-10, 4.
Künftig zitiert: Müller, Victoria-Patris-Strömung.
Vgl. zudem 3.1.1.2. Sieg Gottes – Geschenk, nicht allein Verdienst des Menschen, S. 49.

[46] Vgl. Müller, Victoria-Patris-Strömung, 5.

[47] Vgl. King, Herbert: Kirche wohin?, Vallendar-Schönstatt 1991.

[48] Kentenich, Kindsein vor Gott, 430.

[49] Vgl. Kentenich, Lebensfreude, 327-432. Der Gedankenkomplex kann hier nicht in seiner Fülle ausgeführt werden. Vor allem die philosphischen Reflexionen sind jedoch beachtlich.

[50] Vgl. Kentenich, Lebensfreude, 350.

[51] Ebd., 373. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[52] Vgl. ebd., 373f.

[53] Vgl. ebd., 378-385, insbesondere 379.

[54] Vgl. ebd., 386-399, insbesondere 396.

[55] Ebd., 399. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[56] Ebd., 401. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[57] Ebd., 422. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[58] Ebd., 427. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[59] Vgl. Kentenich, Kindsein vor Gott, 225.
Später spricht J. Kentenich ausführlicher von der Gabe der Weisheit (Vgl. ebd., 391-407), was hier jedoch nicht weiter ausgeführt werden soll.

[60] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1966, 51.

[61] In diesem Zusammenhang ist auf ein Bild aufmerksam zu machen, mit dessen Hilfe J. Kentenich das Verhältnis von Mensch und Gott umschreibt. Er spricht von der Welt- und Heilsgeschichte als einer göttlichen Komödie. Darin soll der Mensch Gott als liebenden Vatergott anerkennen, der auch in Kreuz und Leid in Liebe an ihm handelt. J. Kentenich charakterisiert sodann diese göttliche Komödie als ein Spiel in dreifacher Hinsicht. Zum einen ist Gott der Dichter, der den Plan des Dramas entworfen hat. Da er diesen Liebes-, Weisheits- und Allmachtsplan entworfen hat, ist die Komödie ein göttliches Spiel. Zum anderen ist Gott selbst auch der Hauptspieler. Vom Menschen verlangt J. Kentenich, Gott als solchen anzuerkennen. Zuletzt betrachtet J. Kentenich die Rolle des Menschen als Nebenspieler, der in der Geschichte in vollkommener Abhängigkeit von Gott, dem Hauptspieler, agiert. J. Kentenich sieht im Menschen ein Werkzeug, das sich von Gott gebrauchen läßt. (Vgl. Kentenich, Exerzitien 1966, 171-175 und Kentenich, Exerzitien 1967, 7f.)
Betrachtet man das Verhältnis von Gott und Mensch in dieser Weise, wird deutlich, wie wichtig es ist, daß der Mensch die drei göttlichen Tugenden als Geschenk annimmt. Im Bewußtsein des Geschenkcharakters und im Geschehen der Annahme erkennt der Mensch als Nebenspieler Gott als den Hauptspieler an, in gewisser Weise ereignet sich so der Sieg Gottes über den Menschen.

[62] Kentenich, Lebensfreude, 309. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[63] Vgl. ebd.

[64] Vgl. Junglas, Victoria-Patris-Strömung, 25.

[65] Vgl. Müller, Victoria-Patris-Strömung, 4f.

[66] Kentenich, Sendung, 91.

[67] Vgl. ebd.

[68] Kentenich, Kindsein vor Gott, 180.

[69] Vgl. ebd., 267.

[70] Vgl. ebd., 205-226.
Im Zusammenhang mit der Frage der Bewertung des menschlichen Tuns, der Gnadenlehre und der Sünde wird der hier angedeutete Zusammenhang ausführlicher darzustellen sein. Vgl. dazu 3.1.2.2. Gott Freude bereiten durch gute Werke, diese aber nicht bewerten, S. 56.

[71] Kentenich, Sendung, 91.
Der Mensch soll leer sein von sich selbst, damit Gott nicht anders kann, als ihn ständig zu umfangen. (Vgl. ebd., 91f. und, anders akzentuiert, Junglas, Victoria-Patris-Strömung, 25.).

[72] Vgl. Kentenich, Kindsein vor Gott, 338-406.

[73] Ebd., 339. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[74] Ebd., 381.

[75] Ebd., 406. Das Zitat ist im Original kursiv gedruckt.

[76] Vgl. Gal 2,20.

[77] Vgl. Röm 8,15.26.

[78] Vgl. Mt 6,9.

[79] Kentenich, Exerzitien 1967, 118.

[80] Vgl. ebd., 118f.

[81] Kentenich, Victoria Patris 1, 47.

[82] Vgl. ebd., 46f.

[83] Ebd., 47.

[84] Ebd., 49.

[85] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1967, 121-123 und Kentenich, Victoria Patris 1, 51f.

[86] Vgl. Schapfel, Victoria Patris, 9-12.

[87] Vgl. Kentenich, Exerzitien 1967, 123f. und Kentenich, Victoria Patris 1, 52f. In beiden Texten nennt J. Kentenich die drei erstgenannten Attribute ebenfalls. Schapfel hat diesen letzten Punkt jedoch nicht ausdrücklich übernommen.

[88] Vgl. Schapfel, Victoria Patris, 9-12.

[89] Kentenich, Victoria Patris 1, 53.

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