KR-1 DE 06

6. Zum Silbernen Priesterjubiläum

In der Anfangszeit Schönstatts war es das erklärte Prinzip Pater Kentenichs, sich ganz im Hintergrund zu halten. Er vermied es soweit als möglich, fotografiert zu werden. In seinem Redestil sprach er immer von „Schönstatt“, nie von sich selbst, auch wenn sein Denken und seine Tätigkeit angesprochen waren. Er bezeugt sogar, dass in dieser Zeit sein Eigenbewusstsein sich geradezu im Heiligtum und in der Gottesmutter aufgelöst hatte. Er sah das Wirken der Gottesmutter und die Gnadenquelle des Heiligtums so übergewichtig, dass darin sein eigenes Wirken gleichsam unterging.
Diese Einstellung änderte sich erst mit dem „Achsengeschehen“ des 20. Januar 1942. Durch die Ereignisse am und nach dem 20. Januar erkannte Pater Kentenich die göttliche Planung, nach der er sich selbst in den Vordergrund stellen und die vielfältigen Bindungen an ihn als Modell künden muss. Soweit war es noch nicht im Jahre 1935.
Es ist deshalb verständlich, dass die Gefolgschaft sich über Pater Kentenichs Bereitschaft wunderte, sich aus Anlass seines silbernen Priesterjubiläums feiern zu lassen. Die Ansprache zu diesem Anlass, die hier fast ungekürzt folgt, gibt der Feier allerdings eine Deutung, die den gewöhnlichen Rahmen einer solchen Feier sprengt. Sie stellt den Gründer zwar in den Mittelpunkt, bezeugt aber gleichzeitig so sehr sein Verknüpftsein mit seiner Gefolgschaft, dass dadurch ein besonderes Licht auf den Gründungsvorgang Schönstatts und auf eine besondere Originalität der schönstättischen Spiritualität fällt: Schicksalsverwobenheit und Bindungsorganismus.
Das von ihm festgestellte Wirken der Gnade in anderen durch seine Person hat sich später in der Formulierung fest gemacht: Der Gründer ist die 3. Kontaktstelle.
Das Jubiläum wurde am 11. August 1935 – also nicht am 8. Juli, dem eigentlichen Weihetag – gefeiert. Der hier wiedergegebene Vortrag ist entnommen einer Veröffentlichung des Sekretariats der Schönstatt – Mütter.


Meine liebe Schönstattfamilie!

[Warum diese Jubiläumsfeier?]

Als vor ungefähr acht oder vierzehn Tagen die Einladung zur Jubelfeier durch die Lande weitergegeben wurde, raunte es wohl durch die Reihen unserer alten Sodalen, die von Anfang an mit mir zusammengearbeitet haben: Ja was, geschehen denn noch Zeichen und Wunder? Ist das möglich? Wie haben die in Schönstatt das überhaupt fertig gebracht, eine Feier zu veranstalten? Und als einige der Ältesten herkamen, war natürlich die erste Frage: «Wie war es möglich?» Man gab die Antwort: «Weil es der Sache dient, deswegen hat er eingewilligt.»

Ich weiß nicht, ob das der letzte Grund war, weshalb ich die Feier nicht nur zugelassen, sondern sogar dringend gewünscht habe. Das harte Wort ist wohl wahr, das ich so oft im Munde führe: «Wo ich stehe, da sterbe ich!» Das harte Wort: «Der Bannerträger ist nichts, das Banner ist alles!» Wenn das für Sie gilt, gilt es auch für mich. Der Sache haben wir zu dienen, die Person hat im Hintergrund zu stehen, und was die Sache verlangt, hat die Person herzugeben.

Ich weiß und habe das miterlebt, wie unsere Familienfeier die Familienbande wieder enger um uns geschlungen und wie die Treue zu unserer gemeinsamen Sache, zu unserer Dreimal Wunderbaren Mutter gestärkt worden ist, wohl auch die Treue zueinander. Ob wir eine Ahnung haben, dass wir die Pflicht dieser tiefgehenden Gemeinschaft heute nötiger haben als je, weil die Zeitverhältnisse die Menschen so stark auseinanderreißen, weil die schwere und dunkel verhängte Zukunft aus ihrem Schoße mit der Zeit vermutlich Blitze hervorleuchten lässt. Mag sein, dass schwere Zeiten kommen. Und es ist wahr: je schwerer die Zeiten sind, desto enger müssen wir uns zusammenschließen als eine einzige große, von Gott gerufene Familie, um in harter Zeit uns zu verzehren für die Kirche Gottes, für das Reich der lieben Gottesmutter.

All das besteht zu Recht, es war aber nicht der letzte und tiefste Grund für ein freudiges Jasagen und Herbeiwünschen der Feier.

[Der eigentliche Grund für diese Feier: ein gemeinsames Jubiläum der treuen Schicksalsverbundenheit]

Es ist eben in launiger Weise gesagt worden, was mich persönlich eigentlich bewegt: Ich feiere mit Ihnen Jubiläum. Ich denke da an all diejenigen, die im Laufe der 25 Jahre mit mir zusammengearbeitet haben. Um Ihr Jubiläum zu feiern, habe ich Sie eingeladen. Ist es denn nicht so: was der große Gott von Ewigkeit vorgesehen hat, ist mit der Zeit Wirklichkeit geworden. Ich weiß nicht, ob es in der Gegenwart noch eine zweite Gemeinschaft gibt, deren Hauptträger in ihrem Schicksal so unmittelbar mit dem Schicksal des Leiters der Familie verknüpft sind, wie die unsere. «Quod Deus iunxit homo non separet.» Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen. Sie können darum verstehen, dass ich all das, was Sie heute als Dankeshymnen hinausgesungen haben, vor allem das von einer schlichten Treue, mit einer inneren Rührung annehme, sie aber zurückleite an die Adresse, für die sie von Anfang an bestimmt waren; ich denke dabei an unsere liebe Dreimal Wunderbare Mutter.

[1. Die Jubiläumsfeier – ein Dank für die Mitarbeit am gemeinsamen Werk der Gottesmutter]

Weshalb denn Dank? Wem soll ich danken? Ich danke allen Schönstattkindern. Ich danke den Toten, ich danke den Lebenden, ich danke den kommenden Generationen.

[1.1 Dank den Toten]

Ich danke den Toten. So wie die Festfeier uns heute Morgen eingestimmt hat, so wollen wir sie auch aus- und abklingen lassen. Unsere Toten sind nicht tot, sie sind unter uns am heutigen Tag. Das Werk, das hier geschaffen worden ist, ist in gleicher Weise das Werk der Mitarbeiter. Ich bin nicht denkbar ohne sie. Das ganze Werk ist nicht erklärbar ohne Ihre persönlichste, tiefste Mithilfe und Mitwirkung. Das gilt zuallererst unseren Toten.

[1.1.1 Dank den Heldensodalen und verstorbenen Schwestern]

Soll ich unsere Heldensodalen in Erinnerung bringen? Ich mag sie nicht alle mit Namen nennen, um niemand unrecht zu tun. Selbstverständlich gehören hierher auch unsere Toten aus den Reihen unserer Schwestern. Sie alle sind heute unter uns. Es ist ihr Werk, das geworden ist. Und wenn je Dankeshymnen zum Himmel empordringen, dann wollen wir die Adresse nicht vergessen, an die sie gerichtet sein müssen. Haben unsere Heldensodalen, unsere verstorbenen Schwestern nicht in grenzenloser, selbstloser Treue ihr Lebensmark hergegeben für das gemeinsame Werk? Haben nicht viele von ihnen den Boden Schönstatts mit ihrem Blute getränkt? Und in vielen wirkte die Frucht ihres heiligmäßigen Lebens selbstlos sich opfernden Sterbens weiter.

Die Toten wirken weiter durch ihr heldenhaftes Beispiel. Sie wirken dadurch, dass sie zum Teil in heroischer Weise all das in sich verkörpern, was heute als große Idee am Himmel unseres Lebens steht.

Und das hoffen wir und gestehen es mit großer Dankbarkeit ein: sie wirken auch weiter durch ihre Fürbitte, indem sie ihre Hände falten zusammen mit den Händen der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt. Ja, die Dankeshymnen müssen deswegen noch stärker rauschen, als sie bisher schon geklungen.

[1.1.2 Dank an Vinzenz Pallotti]

Ein Dankeslied möchten wir und müssen wir singen Vinzenz Pallotti. Auch er gehört zu den Toten, die hier in Schönstatt Heimatrecht haben. Er hat ja eine Gemeinschaft gegründet, in der die Gedanken und Ziele mehr oder weniger bewusst weitergelebt wurden, für deren Verwirklichung wir unsere ganze Lebenskraft hergegeben haben. Er hat durch sein Opferleben ungemein viele Beiträge auch in unser Gnadenkapital gelegt. Dieser Segensstrom wirkt auch jetzt in unserer Familie weiter.

Darum noch einmal: Alles was Sie heute an Dankbarkeit zum Himmel empor gesandt haben, fasse ich noch einmal zusammen und möchte es hinein in die Ewigkeit lenken, hin zu denjenigen, die für uns gestorben sind und die in der Ewigkeit für uns weiterleben.

[1.2 Dank den jetzt Lebenden für die Mitarbeit an einem gemeinsamen Werk]

Ein Dankeswort darf und muss ich sprechen den Lebenden. Ich meine hier vor allem diejenigen, die entweder die 25 Jahre hindurch oder doch wenigstens ein Großteil dieser Jahre ihr ganzes Lebensschicksal mit dem meinigen verknüpft haben. Ich darf es noch einmal sagen: Suchen Sie eine zweite Gemeinschaft in der Gegenwart, die so Geist vom Geist und Fleisch vom Fleisch der einzelnen Mitglieder ist wie die unsrige! Oder übertreibe ich? Suche ich nur durch ein paar taktische Griffe alles das, was an sich unangenehm ist, abzuschütteln und weiterzuleiten? Nein, das ist meine Überzeugung: Das ganze Werk, das geworden ist, ist in gleicher Weise Ihr Werk, so wie es mein Werk ist. Ich weiß nicht, wo ich beginnen darf. Weil schon mal die ganze Feier mehr den Charakter einer Familienfeier hat, werden Sie es mir nicht übel nehmen, wenn ich schon mal mehr in der ersten Person spreche, als ich das sonst gewöhnt bin.

[Eine gnadenbringende persönliche Begegnung stand am Anfang]

Prüfen Sie und denken Sie an alle Verantwortlichen der Familie, an die älteste und mittlere Generation, an die Schönstattpriester, an die Frauen, an die Marienschwestern. Zum allergrößten Teil – vielleicht mit einer einzigen Ausnahme – ist aller Schicksal jahrzehntelang mit dem meinen verknüpft gewesen. Ob ich nicht irre, wenn ich sogar erkläre: Deren Berufung zu Schönstatt hängt nachweisbar durchweg zusammen mit einer ersten persönlichen Begegnung mit mir. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie solche Behauptungen nachprüfen würden, denn mir liegt sehr daran, dass wir uns innerlich miteinander verwachsen fühlen, so wie das der Dreifaltige Gott von Ewigkeit her gewollt hat. «Quod Deus iunxit homo non separet.»

Und die gegenseitige Treue wird um so tiefer und kraftvoller, je klarer wir sehen, wie der liebe Gott Menschenschicksale in eigenartiger Weise miteinander verknüpft hat. Wo und wann geschehen denn diese Begegnungen? Es wäre wohl taktlos, in dieser öffentlichen Versammlung den Schleier von so viel Geheimnisvollem wegzuziehen. Wenn ich denke an die erste Generation und an all diejenigen, die jetzt unmittelbar mit mir zusammenarbeiten, dann ist es selbstverständlich: deren Kindlichkeit fand eine Antwort in meinem Mannesleben und deren ganzes Leben ist mit meinem Denken und Wollen verknüpft gewesen.

Wenn ich nun denke an die erste Generation unserer Schönstattpriester oder an unsere Schwestern, dann weiß ich meistens, dass die erste Bekanntschaft von einer Tagung oder einer persönlichen Aussprache herrührte. Ich glaube, ich könnte den einzelnen noch nachweisen: Da fing die Gnade an zu wirken, da war die gegenseitige Fühlung hergestellt, und von da aus ist das gegenseitige Verhältnis ungemein fruchtbar geworden. Ja, meine liebe Schönstattfamilie, so ist es. Diese erste Verbindung ist durchweg nachher in tiefgehender Weise wirksam und lebendig geworden. Das ganze große Werk, vor dem wir jetzt staunend stehen, ist aus dieser geschlossenen, innerseelischen, persönlichen, gemeinschaftlichen Arbeit gewachsen.

[Die Begegnung hat Erkenntnisse und Herzwärme geweckt]

Ob Sie es mir übel nehmen, wenn ich einmal versuche, Ihren Anteil an diesem Werk kurz zu umreißen? Dann muss ich Ihnen zunächst gestehen: Sie selbst haben einen ungemein starken Einfluss gehabt auf meine persönliche Entwicklung. Es ist wahr, was vorhin scherzhafter Weise hingeworfen wurde; es ist wahr, was seinerzeit einer der Unsrigen sagte – es ist einer von unseren Vortragsmardern, der jedem Vortrag nachläuft und ihn mit allen Mitteln zu erhaschen versteht – als ich einmal sagte, die Vorträge dürfen nicht weitergegeben werden: «Das weiß er ja alles nur von uns.»

Das Buch, das ich gelesen habe, ist das Buch der Zeit, das Buch des Lebens, das Buch Ihrer heiligen Seele. Hätten Sie mir Ihre Seele nicht so rückhaltlos erschlossen, die meisten geistigen Errungenschaften wären niemals entdeckt worden. Aus Büchern kann man das nicht lesen, das kann man nur aus dem Leben lesen. Und recht hat auch eine von unseren Marienschwestern, wenn sie vor ein paar Tagen meinte: «Weil wir so stark auf Sie angewiesen waren, ist in Ihnen auch so viel geweckt worden, was vermutlich ohne das nicht geweckt worden wäre.» Wenn das erste sich mehr bezieht auf geistige Erkenntnis, so das zweite mehr auf die Entfaltung der Herzensfähigkeiten.

Gestern Abend erinnerte mich einer unserer Alten daran, wie ich damals, als sie im Kriege waren, schon ein warmes Herz gehabt haben müsse. Ich hätte so unter der Hand für allerlei Kleinigkeiten gesorgt, für einen Kopfschützer, eine Unterjacke usw. Es ist wahr, für unsere damalige Jugend habe ich viel Herzwärme in mir lebendig werden lassen. Aber diese Entwicklung ist weitergegangen zu allen Menschen, die mir der liebe Gott geschenkt hat und die Forderungen an mich gestellt haben.

Wenn Sie wissen wollen, worin das Geheimnis einer fast überreichen Fruchtbarkeit liegt, dann darf ich Ihnen sagen: sie liegt in dieser tiefen, gegenseitigen innerseelischen Verknüpfung. Und wenn vorher gefragt wurde: «Woher kommt denn dieser Reichtum des Herzens und des Geistes?», darf ich Ihnen sagen: Ein Mensch, der liebt, der letztlich seine Liebe hineingelegt hat in das Herz Gottes, nimmt in gewissem Maße teil am unermesslichen Reichtum der Gottesliebe. Und wenn irgendetwas nicht arm macht, dann ist es das Lieben, das Verschenken der Herzwärme.

Und Sie dürfen sich sagen, Sie alle, die Sie Forderungen an mich gestellt haben, bald laute, bald stille: Ohne Sie wäre ich persönlich nicht das, was ich heute bin. Sie dürfen diese eine Gedankenreihe nicht unterschätzen. Noch einmal: Wenn Sie die Quelle des Reichtums an Geist und Herz kennen wollen, hier haben Sie diese Quelle! Und ich wünsche, dass der liebe Gott allen kommenden Generationen so viel Gelegenheit gibt, still im Hintergrunde Menschenseelen zu dienen, wie ich das gekonnt habe. Der größte Reichtum flutet auf den zurück, der seine ganze Kraft in den Dienst der Seelen zu stellen sich bemüht.

[Das Festhalten an den Großzielen – Offenheit für die Bestimmung der Teilziele]

Aber das reicht noch nicht. Was ich so lesen durfte in Ihren Seelen, gab mir durchweg die Richtung an für die jeweiligen Teilziele, die wir erstrebten. Es mag ein nüchterner Geschichtsschreiber später einmal kritisch forschend nachweisen, dass die letzten Großziele und das bewusste Festhalten dieser Ziele primär meine Aufgabe diese 25 Jahre hindurch gewesen ist. Aber die einzelnen Teilziele, die verwirklicht werden sollten, das Festhalten und Herausstellen dieser Teilziele, das erleuchtete Ringen um ihre Verwirklichung, das, meine liebe Schönstattfamilie, ist schlankweg undenkbar ohne Sie. Und hier beginnt in tiefgehender Weise die Verkettung des Handelns und Wollens, des Lebens und Liebens. So sehr leben die Dinge noch alle in mir, dass ich Ihnen in den meisten Fällen sagen kann: Das und das ist von dem und dem, das ist ein Stück von dessen Seelenleben, das ein Stück von deren Seelenleben. Es ist dies die geheimnisvolle Quelle unserer tiefgehenden Gemeinschaft. Sie wissen, dass ich gewöhnlich für gesellschaftliche Dinge keine Zeit gehabt habe, dass aber trotzdem die Treue niemals wankte, und zwar deshalb, weil die innerseelische Verbindung auf einem so tragfähigen Fundament ruhte.

[Jeder hat Wichtiges beigetragen]

Gemeinschaft bedeutet Zusammenklang der Herzen. Und wenn man sagen darf, dass die Familie ausgezeichnet ist durch eine tiefe innere Gemeinschaft der einzelnen Glieder, so kommt das zum größten Teil daher, weil die meisten ihr Allerbestes hineingegeben haben in die ganze Familie. Ich darf Sie alle einzeln bitten, einmal ehrlich und demütig sich zu gestehen – wenn Sie das nicht wissen, bin ich gern bereit, Ihnen das privat zu sagen -, was in der Familie durch Ihr eigenes Herzblut lebendig geworden ist. Wenn Sie mir für irgend etwas dankbar sein wollen, dann ist es das eine, dass ich mich bemüht habe, alles das aufzugreifen, was in Ihnen am Werden war, Ihnen eine Gasse zu schlagen, und, nachdem es einigermaßen auch in der Gemeinschaft leben durfte, es auch als Parole herauszugeben. So könnte ich Ihnen sagen, wer der Hauptträger damals in unserer Missionsbewegung war. Ich habe als Baumeister ja einzeln (18) aufgebaut. Wo ich wusste, dass etwas Gesundes am Werden war, habe ich mich vollständig zurückgezogen, weil ich dachte, es wird schon ohne mich wachsen.

Ich könnte Ihnen auch sagen, wer die Hauptträger waren, als die Außenorganisation gegründet wurde. Halten Sie fest: es ist nachweisbar und in ausgesprochener Weise Ihr Werk, Ihre Mitwirkung, Ihre hauptsächlichste Tätigkeit, dass die «Congregatio militaris», hinübergetragen wurde in die Friedenszeit. Hier haben Sie ein klassisches Beispiel: ich bin absichtlich nicht nach Hörde gegangen. Ich war mir dessen so sicher, was nachher herauskam. Es war eben alles vorbereitet, weil jede einzelne Seele langsam hineingewachsen war in das große Werk.

Meine liebe Schönstattfamilie! Geben Sie mir zu, dass ich mit Recht die Dankeshymnen, die Sie gesungen haben, dankbar und freudig zurückadressiere an Sie. Ich weiß, dass ich damit ganz allgemein umreiße, was mich persönlich bewegt.

Ich könnte ein Loblied singen auf all diejenigen, die in dem bisher Gesagten nicht direkt erwähnt worden sind. Ich denke jetzt an alle, auch an die junge Generation, die durch die Bereicherung des Gnadenkapitals immer wieder die Garanten der Familie gewesen sind. Wenn es von Anfang an mein Ideal war: Ich tue in der ganzen Familie nichts ohne meine Mitarbeiter, dann weiß ich, dass dieser Gedanke all meine Handlungen durchdringt. Auch die anderen Organe (19), mit denen ich nicht Fühlung habe, handeln nach dem Gesetz: «Nichts ohne uns!» Die Ewigkeit wird es einmal zeigen, wie die kleinsten und unscheinbarsten Seelen unserer Familie Güter um Güter beigesteuert haben. Ohne deren heldenhaftes Opferleben und Gebetsleben wäre die Familie mit ihrem Geist, wie er heute ist, nicht denkbar. Ja, nichts ohne Sie!

Ich weiß nicht, worauf ich noch besonders hinweisen soll! Stellen Sie sich vor, 10 Jahre leben unsere Schwestern ohne geschriebene Gesetze, und dabei sind sie in die weiten Arbeitsgebiete hineingewachsen. Wie war das möglich? Und wenn Sie jetzt zurückschauen, werden Sie finden: Von den ursprünglichen Idealen ist kein I-Tüpflein über den Haufen geworfen worden. Nur sind unsere ältesten Schwestern in den 10 Jahren innerlich so gereift, dass sie allmählich verstehen, was wir vor 10 Jahren als Programm herausgegeben haben. Ich kann bei den Marienschwestern genau nachweisen, welche Geistesrichtung von der oder der Schwester kommt. Jede entdeckt das Beste ihrer Seele in all dem, was wir in der Familie wollen, wieder. Das ist ein Stück Idealpädagogik, Bewegungspädagogik, antizipierende Pädagogik.

[Die Mitarbeiter im Exerzitienhaus]

Und meinen Sie nicht, ich müsste in dem Zusammenhang besonders diejenigen namhaft machen, die oben im Exerzitienhaus mit mir zusammen arbeiten? Ohne deren Treue wäre es mir gänzlich unmöglich, so viele andere Arbeitszweige zu übernehmen. Schauen Sie bitte einmal, wieviel Leben und Geist vom Exerzitienhaus ausgeht und wie jeder sich bemüht, das Allerbeste herzugeben für die Familie!

So sei es denn noch einmal gesagt: Alle Dankeshymnen möchte ich auffangen und emporsenden zum Dreifaltigen Gott, ihm zur Ehre und Ihnen zum Dank.

[Ein besonders Wort an die junge Generation]

Ich darf auch nicht unsere heranwachsende Jugend vergessen! Als ich heute Morgen sehen durfte, was sie an Opfer gebracht haben – was ist das für eine heldenhaft werdende Jugend! Was die Alten geworden sind, müssen wir werden! Schönstatt darf nicht werden ohne uns, auch nicht ohne unsere Jugend. Ich begrüße mit besonderer Wärme unsere daher stürmende, unsere weibliche und männliche Jugend.

Ich bekam von unseren Gymnasiasten ein Glückwunschschreiben. Es klang die ganze Seele der Gründergeneration mit: «Wir wollen den Geist, den die Alten gelebt, auffangen und kampfesmutig hinübertragen in eine neue Generation. Als Symbol sehen wir die Heldengräber.»

Auch unsere weibliche Jugend ist am Werk. Nicht nur die älteste Generation, auch die jüngste Generation darf sich einbeziehen in meinen Dank. Auch sie feiert ein kleines Stückchen Jubiläum mit. Es ist ihr Jubiläum.

[1.3. Dank den kommenden Generationen]

Dank muss ich aber auch aussprechen den noch nicht Lebenden, den Kommenden. Ja, was soll Schönstatt werden, wenn nicht die kommenden Generationen von demselben Geist erfasst und durchdrungen ist wie wir? Muss nicht in der Familie Gesetz bleiben für alle Zeiten: Jede Generation muss sich Schönstatt von neuem erobern. Wenn dieser mein Dank an die kommenden Generationen der folgenden Jahrhunderte nicht eine Basis bekommt in der Entwicklung der kommenden Zeiten, stehen wir im Großen und Ganzen vor den Gräbern unserer Familie. Wenn Gott uns nicht Menschen erweckt in jeder Zeit, die mit denselben Mitteln nach denselben Zielen und auf demselben Wege streben, dann haben wir ein Werk aufgebaut, das eine Eintagsfliege ist, das nicht Ewigkeitsdauer hat. Ich hoffe aber, dass uns der Gott, der uns bisher geschützt, dass die Gottesmutter, die bisher über die Familie die Hände so liebevoll ausgebreitet hat, dass beide Gnade und Güte walten lassen, und um unserer Treue willen, mit der wir uns bemüht, das ererbte Gut an die kommenden Generationen weiterzugeben, uns jeweils in allen kommenden Zeiten Menschen schenken, die ihr Herzblut hingeben für Schönstatt. Diesen kommenden Generationen möchte ich auch von dieser Stelle aus herzlich danken.

[1.4 Dank an die Gottesmutter]

Ich kenne auch noch eine zweite Adresse. Die kennen Sie auch. Ich meine, der Dank, der mich in diesen Tagen traf und den ich zurückgeben durfte an Sie, soll von der gesamten Familie aufgefangen und hingelenkt werden in das Herz unserer lieben Dreimal Wunderbaren Mutter und Königin von Schönstatt.

Ich habe vor vielen Jahren einmal von einem alten ehrwürdigen Priester gelesen, der auch Jubiläum feierte. Und wie das bei solchen Jubiläen halt der Fall ist, trägt man alles zusammen, was man weiß; und es war viel, was man von dem Priester sagen konnte. Am Schluss all dieser Dankeshymnen steht der Herr auf und erklärt: «Ja, vieles haben Sie mir gesagt, was ich im Leben erreichen durfte…» Und dann brach er in Tränen aus und sagte: «Das alles verdanke ich der lieben Gottesmutter!»

Auch ich weiß, dass ungezählt viele Menschen der Begegnung mit Schönstatt eine vollständige Reformierung ihres Lebens verdanken. Ich weiß, wie viele Priester immer wieder erklären: was wären wir ohne Schönstatt! Es wäre Undankbarkeit, diesen Dank zu übersehen. Ja, auch das weiß ich und will es gerne zugestehen, dass es wenige Priesterleben gibt, die so ungemein gesegnet waren, wie das meinige gesegnet war. Aber das sage ich ebenso: Was geworden, was durch mich geworden, ist geworden durch unsere liebe Dreimal Wunderbare Mutter von Schönstatt.

Darf ich Ihnen einmal in einzelnen Etappen erklären, wie und was da im Einzelnen am Werden und am Werken war?

Da darf ich Ihnen zunächst sagen: Sie hat mich persönlich geformt und gestaltet von meinem 9. Lebensjahre an. Ich mag das sonst nicht gerne sagen, aber ich glaube, in diesem Zusammenhang darf ich es flüchtig erklären. Wenn ich zurückschaue, darf ich sagen: ich kenne keinen Menschen, der einen tiefergehenden Einfluss auf meine Entwicklung ausgeübt hat. Millionen Menschen zerbrechen daran, wenn sie so auf sich selbst gestellt sind, wie ich das gewesen bin. Ich musste vollständig innerseelisch allein aufwachsen, weil eine Welt in mir geboren werden musste, die später weitergetragen und weitergeleitet werden sollte. Hätte meine Seele Fühlung gehabt mit der damaligen Kultur, wäre ich irgendwann einmal persönlich gebunden gewesen, dann könnte ich heute nicht so ganz bestimmt sagen, dass meine Erziehung lediglich ein Werk der Gottesmutter war, ohne jeden tiefergehenden menschlichen Einfluss. Ich weiß, dass ich damit viel sage.

Aber Sie dürfen nicht glauben, das wären Phrasen, um irgendetwas Liebenswertes von der Gottesmutter zu sagen. Ich weiß auch, dass die Gottesmutter mir ihre fürbittende Allmacht und ihr mütterliches Herz in einzigartiger Weise zur Verfügung gestellt hat. Das haben Sie ja historisch nachprüfen können: Von dem Moment an, wo sie sich niedergelassen hat in diesem Heiligtum, hat sie mir für das Werk, das ich schaffen durfte, ihre Macht und ihr mütterliches Herz zur Verfügung gestellt. Und sie ist es, die mir Sie auch als Mitarbeiter geschenkt hat.

Studieren Sie einmal nach, wie aus der tiefen, schlichten Marienliebe alles geworden ist, was wir heute vor uns sehen! Habe ich darum Recht, wenn ich Sie bitte, diejenige nicht zu vergessen, der in besonderer Weise unsere Dankbarkeit heute gebührt?

[2. Die Jubiläumsfeier – ein Treuegelöbnis]

Ich darf aber auch nicht vergessen, Ihr schlichtes Treuegelöbnis in derselben Weise aufzufangen. Es ist wahr: wenn irgendetwas mich rühren kann, dann ist es dankbare Treue!

Wem sollen wir diese dankbare Treue wieder schenken? Das klang ebenso stark und erzern: «Treue!» – Ich freue mich und nehme Ihre Treue mit großer Dankbarkeit entgegen. Ich weiß, das ist nicht nur Treue mir gegenüber, sondern das ist Treue Gott und dem Werk gegenüber. Das Treuegelöbnis wollen wir miteinander zum Schluss dieser Feier ablegen, Ihrer Jubiläumsfeier. Treue unserer Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt, Treue dem Werk und gegenseitige Treue!

[2.1 Treue zur MTA und zum Heiligtum]

Treue unserer lieben Dreimal Wunderbaren Mutter! Meinen Sie nicht – ich wende mich an die ältesten Kinder unserer Familie -, dass wir die Fruchtbarkeit unserer Familie, die eigenartige Tatsache, dass wir uns trotz der Zeitwirren so recht organisch entwickeln konnten wie bisher, alles unserer schlichten Treue zu unserer Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt zu verdanken haben? Ihr wollen wir die Treue wiederum geloben. Und es macht uns alle – und zumal die, die unmittelbar mit mir arbeiten – stolz zu erkennen: der Streit um Schönstatt geht letztlich um unsere Marienverehrung. Solange wir für die Gottesmutter kämpfen dürfen, ist alles in Ordnung. Studieren Sie bitte einmal alle geistigen Strömungen. Nehmen Sie die Jugendbewegung oder die liturgische Bewegung. Hätten wir nicht unentwegt festgehalten an unserer Marienliebe, wir wären zweifellos zum großen Teil den Extremen der geistigen Strömungen zum Opfer gefallen.

Wir wollen der Gottesmutter die Treue bewahren, mag es gehen, wie es will. Ich habe mir in diesen Tagen sagen lassen, man hätte sich auf der Gegenseite mit uns beschäftigt. Man sagt von uns, dass wir an die Stelle Gottes die Dreimal Wunderbare Mutter gesetzt hätten. Macht nichts! Wundersam ist es, dass wir uns bisher so ruhig entwickelt haben. Ich weiß nicht, ob andere Gemeinschaften auch einer ähnlichen und so tiefgreifenden Ruhe sich rühmen dürfen. Die Antwort? Weil wir der Gottesmutter treu geblieben sind, hat sie auch uns die Treue gehalten. Wenn es auch manchmal scheint, als wenn die Blitze einschlagen würden, solange wir der Gottesmutter die Treue bewahren, hält sie ihren Schutzmantel über uns ausgebreitet. Sollte sie es einmal zulassen, dass da und dort Blitz und Donner einschlagen, sollte sie es zulassen, was eben am Schlusse des Vortrages so ernst klang, dass die Familie geschüttelt und gerüttelt wird nach allen Regeln der Kunst, dann dürfen wir sicher sein: solange wir treu sind, ist alles in Ordnung. Wir bleiben der Gottesmutter, der Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt treu!

Und wenn ich das Wort «Treue» in den Mund nehme, klingt sofort mit ein Gelöbnis an unser kleines Heiligtum.

Ich erinnere mich, als es vor einigen Monaten hieß, man will uns das Bild nehmen, dass viele erklärten: «Es kommt niemand zu unserem Kapellchen, es sei denn über unseren Leichnam!»

Wir danken dem lieben Gott, dass der Wallfahrtsort primär an den Ort und nicht an das Bild gebunden ist. Orte wandern nicht so leicht, Bilder aber können wechseln. Deswegen die schlichte Treue unserer lieben Dreimal Wunderbaren Mutter von Schönstatt!

[2.2 Treue zum gemeinsamen Werk]

Unser Treuegelöbnis gehört aber auch unserem gemeinsamen Werk. Glauben Sie nicht, dass wir schon am Ende unserer Wirksamkeit wären! Es ist etwas überaus Großes, was uns als Ziel vorschwebt. Einen neuen Menschentyp wollen wir schaffen helfen, wie die Kirche ihn braucht, um die schweren Erschütterungen innerlich zu überwinden. Eine neuartige Familie, eine heiligmäßige Gemeinschaft! Unser Werk muss heiligmäßige Menschen aus uns schaffen. Wehe, wenn wir oberflächlich werden! Wenn die Mitglieder der Familie anfingen, Gottesschwätzer und nicht Gottesträger zu werden! Wir müssen ringen um wirkliche Heiligkeit. Die Treue zum Werk bedeutet deswegen das unentwegte Ringen und Streben nach dem jeweiligen Standesideal, nach dem jeweiligen Geschlechtsideal.

Heute Morgen sagte mir einer von unseren Priestern, als er unsere Mädchenjugend sah: «Wieviel Unberührtheit über unseren Mädchen liegt!» Wenn es uns doch glücken würde, eine wirklich gesunde Frauen- und Mädchenart durch die heutige Zeit hindurch zu retten! Dasselbe gilt auch von unseren Männern, von unseren Priestern! Ich mag das nicht auseinandersetzen. Es genügt, auf die Treue zum Ideal des heiligmäßigen Menschentyps hinzuweisen, der der Kirche in hervorragender Weise zu dienen berufen ist.

[2.3 Treue zu unseren Toten: zu Josef Engling]

Treu wollen wir sein unseren Toten. Und hier begrüße ich alle diejenigen, die sich mit mir einsetzen für die Heiligsprechung unseres Josef Engling. Ich weiß, was diese Treue für unsere Toten bedeutet, für unsere Generation. Es sind große Menschen, die die Familie hervorgebracht hat. Wir wollen ihnen treu bleiben. Die Treue zu ihnen ist die Treue zu unserer MTA, zu unserem Heiligtum, zu unserem Ideal.

[2.4 Treue zur kommenden Generation]

Treu wollen wir aber auch bleiben der kommenden Generation. Wir haben Aufgaben, wir haben eine Verantwortung für die kommende Generation, für die kommende Geschichte. Deswegen suchen wir die jugendlichen Menschen hineinzuziehen in den Kreis unserer Familie.

[2.5 Das Versprechen gegenseitiger Treue]

Treue wollen wir auch einander schwören. Ich freue mich, einer unserer Priestergaue hat mir als Jubiläumsgeschenk angeboten: «Den Ausbau unserer Gemeinschaft im Sinne einer Schönstätter apostolischen Ordensfamilie». Wieviel tiefgehende gegenseitige Treue brauchen wir, die wir draußen sind, die wir nicht verklammert sind durch ein gemeinsames Leben, wenn dieses große Ziel «Schönstätter apostolisches Ordensleben in der Welt» einmal Wirklichkeit werden soll! Treue brauchen wir, wenn unsere gesamte Familie ein organisches Ganzes sein will in einer Zeit, wo so viele entgegengesetzte Strömungen lebendig werden. Je weniger wir miteinander unsere Lebensform leben können, umso mehr wollen wir uns einander schlichte Treue schwören. Treue um Treue, Liebe um Liebe!

Und damit mag denn unser Jubiläum, Ihr Jubiläum, mein Jubiläum den gottgewollten Ausklang bekommen. Es bleibt dabei, wir bleiben treu!

Irgendwo einmal in einem Internat liegt ein schlichter Junge im Sterben. Seine sterbenden Lippen formen bloß das Wort: «Es bleibt dabei!» Der Rektor des Hauses hört das Wort, weiß aber nicht, was er damit anfangen soll. Aber in den Fieberschauern betet der junge Mund weiter: «Es bleibt dabei, darum schwören wir aufs neue, Jesu Herz, Dir ewige Treue!» (20)

Ich meine, das müsste der Ausklang sein:

Darum schwören wir aufs neue,
Schönstattland, Dir ewige Treue!
Treue Liebe bis zum Grab
schwör‘ ich Dir mit Herz und Hand,
was ich bin und was ich hab,
weih‘ ich dir, mein Schönstattland!


Schönstatt-Lexikon Online: Familienhaftigkeit

(18) Vermutlich ist gemeint: mit Einzelnen aufgebaut.
(19) Es dürften wohl Leitungsgremien gemeint sein, die außerhalb der Zentrale in Schönstatt gearbeitet haben
(20) Vgl. USA-Terziat (1952), Band 2, S. 327f.

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