KR-3 DE 51

51. Das Ewige in der weiblichen Humanität

Im Rahmen der Tagung von 1931 (siehe Einleitung zum Text Nr. 49) behandelt Pater Kentenich wiederum die Frage nach dem Wesen der Frau und charakterisiert es als „Magdtum“. So ist es durchaus möglich, dass der folgende Text einigen Lesern – und vor allem Leserinnen – nicht schmeckt, weil heutiges Empfinden und die öffentliche Meinung ganz andere Akzente setzen; so sehr, dass die Herausgeber eventuell versucht wären, einen solchen Text gar nicht in ihre Sammlung aufzunehmen. Dies wäre allerdings eine Untreue dem Gründer gegenüber, dem es ja gerade in unserer Zeit von Wertverlust und Wertverschiebung darauf ankommt, das in der Natur begründete Wesen des Menschen neu zu sichten und, wenn nötig, auch zu bewahren.
Bei der Lektüre des Textes möge also der Leser und die Leserin vor allem auf folgende Gesichtspunkte und Anliegen des Gründers achten:
1. Gleichwertigkeit, Gleichrangigkeit und rechtliche Gleichstellung der Frau dem Mann gegenüber sind Grundlage und Anliegen Pater Kentenichs. Mit Magdtum ist nicht Dienerschaft dem Mann gegenüber gemeint. Davon muss sich die Frau emanzipieren. Die Frau ist „Magd des Herrn“ und gewinnt gerade aus dieser Grundhaltung heraus eine gesunde Selbstständigkeit und Unabhängigkeit dem Mann gegenüber.
2. Das typische und wesentliche in der Frau, Magdtum, Dienmut und Hingabe, sind letztlich in Gott selbst begründet, sind Eigenschaften Gottes, wovon die Frau ein hochwertiges Abbild ist.
3. In den fraulichen Werten liegt das Heilmittel für das Krankhafte in unserer Zeit, und dadurch kommt der Frau – der Gottesmutter als fraulicher Höchstform – eine besondere Sendung zu. Unsere Zeit ist krank am „Virilismus“, einer „Übervermännlichung“ der Gesellschaft. Der Macher, der mit einem Verständnis von unbegrenzter und dadurch willkürlicher Freiheit glaubt, alles experimentieren und alles gestalten zu können, wie es ihm nützt, braucht zu seiner Gesundung und Ergänzung den richtig verstandenen Dienmut, die Ehrfurcht vor Gott, vor den Menschen und den Dingen. (Vergleiche dazu Text 46).

Der Text ist entnommen „Ethos und Ideal in der Erziehung“, Vallendar-Schönstatt 1972, 131 – 153.


Eine allgemeine Prinzipienlehre einer modernen Jugendaszese muss sich um drei Gedankengänge gruppieren: erstens Linie, zweitens Taktik, drittens Konsequenz.

Die Linie kann eine doppelte sein: eine in der Erzieherpersönlichkeit und eine im Zögling. In der Erzieherpersönlichkeit nennen wir sie Mütterlichkeit, im Zögling Ideal, entweder persönliches Ideal oder Gemeinschaftsideal.

Wir wollten uns nun zunächst mit der großen Linie in der Erzieherpersönlichkeit auseinandersetzen. Was wir nach der Richtung durchgearbeitet haben, ist in der öffentlichen Diskussion wohl bislang mehr wissenschaftlich durchberaten worden in Anlehnung an das männliche Führertum, an die männliche Führerpersönlichkeit, lässt sich aber auch sehr leicht übertragen auf uns als Erzieherinnen (41). Also alles, was wir besprochen haben, gruppiert sich um den einen Gedanken: wahre priesterliche Mütterlichkeit als Ausfluss eines tiefgreifenden Führertums.

Mütterlichkeit im Lichte und Streite der Zeit

Jetzt wollen wir keine Anleihe beim männlichen Führertum machen, sondern einmal aus inneren Prinzipien heraus hineinleuchten in den wahren und tiefen Begriff wahrer und echter Mütterlichkeit.

Vielleicht haben Sie noch gar nicht beobachtet, wie auch Mütterlichkeit heute in den öffentlichen Streit der Meinungen hineingezogen ist. Sie mögen das von vornherein schon aus der Tatsache schließen, dass wir vor einem gewaltigen Kulturumbruch in der Frauenwelt stehen und deswegen auch in der fraulich seelischen Struktur (42).

Nachdem die Frau aus ihrer eigentlichen Domäne herausgerissen und hineingewirbelt wurde in das öffentliche Leben, nachdem sie draußen den Existenzkampf führen muss, ergibt sich von selber die Tatsache, dass nunmehr auch reflexiv Überlegungen angestellt werden über die ureigenste Art von Mann und Frau. Denn die Frau trifft in diesem Existenzkampf auf ihren Existenzgegner, auf den Mann. Es ist nicht nur ein äußeres Ringen, sondern auch ein geistiges Ringen. Die Beziehungen zwischen Mann und Frau wollen neu überprüft, neu auf letzte Prinzipien zurückgeführt werden. Und da hören wir im Streite der Meinungen Ausdrücke, gegen die man sich auflehnt: auf der einen Seite „Magdtum“, auf der anderen Seite „Herrentum“; und als feiner Ausläufer die stark in Erscheinung tretende Überlegung: Weshalb ist die Frau nicht fähig, das geweihte Priestertum zu empfangen wie der Mann? Woher kommt das? Auch dieser Frage liegen letztlich die Kämpfe um die letzte und tiefste Wesensart des Mannes und der Frau zugrunde. Also auch hier wiederum: die wahre Mütterlichkeit, das wahre Magdtum als seelische Grundhaltung im Streite der Zeit.

Nun wollen wir kurz darbieten, was mir nach der Richtung das Richtige zu sein scheint. Es fließt dann aus dieser Überlegung eine ganz tiefe Ehrfurcht vor der echten, wahren Frauenart. Ich will nur versuchsweise eine Lösung geben, die Ihre eigene Wesensart sehr stark herausarbeitet und auf den Thron erhebt. Das, was vielfach in Ihren eigenen Kreisen als tiefste Wesensart der Frau abgelehnt wird, ist das Größte und Schönste, was Gott als Abglanz seiner eigenen Wesensart in die Frauennatur hineingebaut und -gebannt hat. Ja, Sie dürfen sicher sein, einen der allerschönsten Strahlen des lieben Gottes, des großen, dreifaltigen Gottes, hat er in der Frauennatur verkörpert.

Wir hören sonst wohl das Wort in den verschiedensten Abwandlungen: „Das ewig Weibliche zieht an!“ (43) Sie wissen, wie dieses Wort missdeutet wird, wie in dem ewig Weiblichen das Sinnliche dargestellt wird, das Triebhafte, das den Mann anlocken soll. So dürfen wir das Wort nicht verstehen. Das ewig Weibliche ist das Ewige in der Frau. Und das Ewige in der Frau zieht immer an, reißt immer empor. Das Ewige in der Frau ist das, was ich den schönsten Strahl nenne, den Gott in Ihrer Natur verkörpert hat.

Gewiss, wir dürfen nicht übersehen: Es gibt nicht nur etwas Ewiges, sondern auch etwas Dämonisches im Weiblichen. Um ehrlich zu sein, müssen wir zugeben, dass dasselbe von der Mannesnatur gilt. Auch da ist etwas Ewiges und etwas Dämonisches zu finden. Und unsere Aufgabe besteht nun darin, das Dämonische in uns mehr und mehr zu überwinden und dem Ewigen, dem Göttlichen in uns die Vollreife zu sichern. Das ist der Sinn der weiblichen Erziehung, auch unserer eigenen Erziehung, wenn wir wahrhaft große Erzieherpersönlichkeiten sein wollen.

Dieses Ewige in der Frau hat zu allen Zeiten ein Matriarchat begründet. Wenn Sie in der modernen Frauenbewegung ein wenig zu Hause sind, dann kennen Sie ja Ausdrücke dieser Art: Die Frau ist wie der Proletarier der Gefangene der Geschichte; und es ist Aufgabe der heutigen Zeit, diese beiden Gefangenen zu erlösen, die Ketten zu brechen. Hat es bisher ein Patriarchat gegeben, dann muss einmal die Zeit kommen, wo wir von einem Matriarchat reden, von einer Herrschaft wahrer Mütterlichkeit, von einem Hinüberwogen des Ewigen im Weiblichen in die gesamte Kultur, so dass die Mütterlichkeit herrscht und den Ton angibt in einer ganzen Kulturepoche.

Hören Sie bitte, was ich sage: Das Ewige in der Frau hat zu allen Zeiten dieses Matriarchat begründet und hat wenigstens zu allen christlichen Zeiten in hervorragender Weise das Zepter geführt, hat mitregiert in der Öffentlichkeit wie auch im privaten Leben.

Was ist denn dieses Ewige in der Frau? Das ist das, was wir priesterliche Mütterlichkeit genannt haben.

Das Ewige in der Frau finden Sie in vollendeter Weise verkörpert in der Größten unseres Geschlechtes, in der lieben Gottesmutter. In ihr ist das Dämonische total zurückgetreten. Da ist nur das Ewige wirksam. So wollen wir uns als Glieder ihres Geschlechtes in tiefer Ehrfurcht vor dem ewig Weiblichen in ihr beugen. Und wenn das Ewige in unserer Fraulichkeit entwickelt werden soll, wo finden wir dann ein besseres Mittel als die ganz feine, persönliche Verbindung mit der „Gebenedeiten unter den Frauen“?

Wissen Sie, wie die Gottesmutter dieses Ewige in sich in ewig gültiger Weise jubelnd hinausgerufen und hineingejubelt hat in alle Jahrhunderte? „Ecce ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum tuum (44).“ Da haben Sie die große Linie für uns als Erzieherpersönlichkeit, eine Linie, die aber ausgezogen werden muss in der weiblichen Erziehung.

Wissen Sie, wer dieses „Ecce ancilla Domini“ veranlasst hat?

Sehen Sie bitte vor sich die gewaltige Verkündigungsszene. Im Namen des dreifaltigen Gottes steht der Erzengel vor der „Gebenedeiten unter den Frauen“. Er und der ganze Himmel, der dreifaltige Gott beugen sich vor dem Ewigen im Weiblichen. Und deswegen antwortet die Gottesmutter auch: „Ecce ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum tuum.“ Wollen wir, wenn wir das Bild der Gottesmutter betrachten, nicht diese Züge des Ewigen in der Frau in uns selbst mehr und mehr nachbilden, diesen Zügen mehr und mehr nachpilgern?

Was die Gottesmutter uns in ihrem denkwürdigen Wort gesagt hat, lässt sich wohl – moderner gesagt – so formulieren: ein schlichtes, eingegottetes, starkes Magdtum. Da haben Sie das Ewige in der Frau.

Wir ringen ja in diesen Tagen darum, ganz das zu werden, was Gott von Ewigkeit für uns vorgesehen hat. Wir wollen nicht nur unseretwegen darum ringen, nicht nur Gottes wegen, sondern auch derentwegen, die Gott uns anvertraut hat oder einmal anvertrauen wird. Und in dem Maße werden wir fähig sein, andere zu erziehen und innerlich an uns zu binden, als wir dieses Ewige in uns zur vollen Entwicklung bringen.

Im Einzelnen darf ich unterscheiden: das Ewige in der weiblichen Humanität und das Ewige in der weiblichen Religiosität.

Sie dürfen dann aber nicht den Zusammenhang verlieren. Was wir da miteinander besprechen, ist weiter nichts als ein ständiges Kreisen um den einen großen Gedanken „priesterliche Mütterlichkeit“. Denn diese priesterliche Mütterlichkeit ist die Sonne, das Ewige im Weiblichen.

In unserer Betrachtungsweise wollen wir zunächst einmal die Natur der Frau rein natürlich betrachten, wir sehen also ab von der spezifisch weiblichen Religiosität.

Zweifellos gibt es auch etwas Ewiges in der weiblichen Religiosität. Und zwar etwas ganz Großes. Wir dürfen sogar sagen: Wenn sich der Mann dieses Ewige in der weiblichen Humanität und Religiosität nicht aneignet, dann ist er nur etwas Halbes. Er ist darauf angewiesen, sich dieses Ewige im Weiblichen anzueignen. Das gilt für den Priester, für den Ehemann, ja, für die gesamte Männerwelt, auch für die Jungmänner.

[Das Ewige in der weiblichen Humanität]

Ich darf es ganz schlicht sagen: Ecce ancilla. Es ist das schlichte, starke Magdtum. Ich habe absichtlich an die Stelle des Wortes „Mütterlichkeit“ das Wort „Magdtum“ gesetzt. Das klingt herber, kraftvoller. Mütterlichkeit ist heute schon zum Schlagwort geworden. Alles Mysteriöse und Dunkle sucht man heute zu verdecken unter dem Begriff „Mütterlichkeit“. Darum mag es vielleicht besser sein, statt „Mütterlichkeit“ bisweilen das klarere Wort „Magdtum“ einzusetzen. So hat die Gottesmutter sich auch dokumentiert.

[Schlichtes, starkes Magdtum]

Unter dem Begriff schlicht möchte ich all das gefasst wissen, was wir nachher als Naturgebundenheit der fraulichen Natur herausstellen; oder all das, was ich sonst schon die schlichte, kindliche Naivität genannt habe, dieses Unberührtsein, dieses Reinsein, dieses Jungfräulichsein.

Starkes Magdtum! Magdtum ist immer etwas Starkes. Es schließt einen selbstlosen Dienmut ein.

Damit haben wir skizzenhaft das Ewige in der weiblichen Humanität gekennzeichnet.

Nun wissen wir, dass die moderne Frauenbewegung gegen diese Grundhaltung Sturm läuft.

Wenn wir das Ewige in der weiblichen Humanität auf Letztes straffen und zurückführen wollen, dann sehen wir in diesem stillen, starken Magdtum einen Abglanz des ewig Mütterlichen im allgewaltigen Gott. Suchen Sie doch diesen Strahl im Wesensbild der Frau zurückzuführen auf den dreifaltigen Gott. Die ewige Mütterlichkeit, das ewige Magdtum Gottes ist das Ideal unseres schlichten, starken Magdtums.

Unsere moderne Frauenbewegung – innerhalb und außerhalb der katholischen Kirche – läuft nun Gefahr, dass sie dieses Wesentliche, dieses Ewige in der Frau unterminiert, in den Hintergrund stellt; freilich – wo es sich um die katholische Frauenbewegung handelt – aus überaus edlen Tendenzen.

Die Frau ringt in der Öffentlichkeit um gleichwertige Stellung mit dem Mann. Dabei wird nur leicht Gleichwertigkeit und Gleichartigkeit miteinander verwechselt. Wir wollen und müssen auch zugeben, dass unartikulierte Männlichkeit des Öfteren ein stolzes, starres Herrentum entfaltet hat zuungunsten des Dienmutes, des starken Magdtums. Es ist etwas wesentlich anderes, dieses stille, starke Magdtum aufzufassen als ruhiges selbstloses Dienen im Gegensatz zu der Auffassung, die Frau wäre dazu da, das Spielzeug, die Sklavin des Mannes zu sein. Dagegen mag sich die Frau mit Recht wehren. Nur darf sie dann nicht – wie das Sprichwort sagt – „das Kind mit dem Bad ausschütten“.
Es gibt seinsrevolutionäre Bestrebungen und tätigkeitsrevolutionäre Bestrebungen in der Kultur.

Seinsrevolution wird niemals zum Ziele kommen. Seinsrevolution bedeutet eine Revolution gegen das Ewige im Menschlichen. Und dieses Ewige ist so ewig wie Gott, weil es ein Abglanz Gottes ist. Wenn die Frauenbewegung die tiefste Wesensart der Frau verschütten möchte, wenn sie diesen kraftvollen, stillen Dienmut aus der Wesensart der Frau streichen möchte, dann ist sie sicherlich zur Unbrauchbarkeit verurteilt. Das wären seinsrevolutionäre Bestrebungen.
Tätigkeitsrevolutionäre Bestrebungen wird es immer geben. Man könnte zum Beispiel überlegen, in welchem Grad und Ausmaß sich der Dienmut bisweilen mit Rücksicht auf die Kultur zu betätigen hat. Derartige Überlegungen sind immer am Platz.

Wollen Sie Letztes vor sich sehen, dann mögen Sie das Leben der lieben Gottesmutter auf sich wirken lassen. Tun Sie das bitte! Vielleicht suchen Sie Betrachtungsstoff für morgen. Dann überlegen Sie einmal: Wie hat die liebe Gottesmutter in ihrem Leben ihr stilles, starkes Magdtum betätigt? Was hat ihr Mund gesprochen? Was hat ihr Leben nachgesprochen? Ecce ancilla Domini. Fiat mihi secundum verbum tuum.

Worin liegt denn das Ewige in der Pastoral? Im stillen, starken Magdtum. Wo das stolze, herbe Herrentum nicht gemildert wird, ist Erziehung absolut unmöglich. Dann mag jemand ein Anführer sein; aber wahres Führertum ist undenkbar ohne dieses Ewige im Weiblichen, ohne dieses selbstlose Dienen.

Die gesamte Tätigkeit des dreifaltigen Gottes, die schöpferische Tätigkeit, die erlösende Tätigkeit, die heiligende Tätigkeit Gottes, ist nur großer, selbstloser Dienmut. Gott hat uns erschaffen, um uns zu dienen. Er erhält uns in unserem Sein. Weshalb? Um uns zu dienen. Gott regiert und führt die Welt, führt das kleine und große Schicksal der Welt und der Menschen. Weshalb? Es ist immer derselbe Geist: das Ewige im Weiblichen, der stille, starke Dienmut, das stille, starke Magdtum.

Worin besteht das Wesen der stellvertretenden Erlösertätigkeit? Der Heiland gliedert uns in sich ein: Er will uns erlösen. Was haben wir hier? Wiederum diesen stillen, starken Dienmut des menschgewordenen Gottessohnes.

Es geht halt nicht anders: Wo ein Mensch, auch ein Mann, fruchtbar arbeiten will, muss er sich das Ewige im Weiblichen aneignen. Beim heiligen Paulus heißt es: „Ich möchte allen alles werden (45) „. Und der Heiland wäscht den Seinigen die Füße (46). Sehen Sie: Immer strahlt darin das ewig Weibliche auf. Damit haben Sie eine Ausführung für den einen Gedanken: Die Linie in unserem Leben muss sein: priesterliche Mütterlichkeit oder stilles, starkes Magdtum. Nur wo ein derartiges ungesehenes, stilles und starkes Magdtum wirksam ist, wird eine innere Bindung des Zöglings an unsere Persönlichkeit und eine Weiterleitung aufgrund dieser Bindungsgesetze an den dreifaltigen Gott möglich sein.

Wollen Sie aber den ganzen Gedanken- und Wertkomplex wenigstens einigermaßen umreißen, dann müssen Sie aus diesem ewig Weiblichen Ihres Seins auch das Ewige in der weiblichen Sendung in den Blick nehmen.

Die weibliche Humanität hat eine Sendung zur Erlösung des Mannes und eine Sendung zur Erlösung der heutigen Kultur. Daraus dürfen Sie schließen: In dem Maße, als wir das Ewige in uns entwickeln, haben wir das größte Apostolat getätigt, das wir als Frau tätigen können.

Eine Sendung zur Erlösung des Mannes

Hören Sie gut heraus, wie ich die Mittellinie ziehe in den Auseinandersetzungen der heutigen Zeit. Ich sage nicht, dass die Frau geboren ist, um an einen Mann gebunden zu sein. Darin liegt ja der gewaltige Durchbruch wie er in der Persönlichkeit der lieben Gottesmutter einen Ausdruck gefunden hat. Sie sagt nicht: Ecce ancilla viri, Ich bin die Magd des Mannes, sondern: Ecce ancilla Domini. Die Frau ist also in der letzten Wurzel ihres Seins nicht an den Mann gebunden, wenigstens nicht notwendig an den Mann gebunden. Aber notwendig ist der Dienmut. Und darin liegt ja das Große: Die Gottesmutter ist nicht an den Mann gebunden (47). Sie hat ihren Dienmut unmittelbar auf Gott übertragen. Damit haben wir die Mütterlichkeit nicht nur als leibliche, sondern wesentlich als geistliche Mütterlichkeit gekennzeichnet. Und diese geistliche Mütterlichkeit ist das Metaphysische, das Absolute in der weiblichen Humanität. Die Gottesmutter hat als große Prophetin eine Jungfräulichkeitsbewegung in die Jahrhunderte und Jahrtausende hineingeleitet. Gott sei Dank! Das soll unser Stolz sein: Wir sind nicht absolut abhängig vom Mann. Zutiefst in unserem Wesen liegt wohl der Trieb zum Dienen. Dieser muss aber nicht unmittelbar hingelenkt werden auf den Mann.
Um noch klarer zu sprechen: Selbst da, wo dieser stille, starke Dienmut konzentriert ist auf den Mann in der Ehe, dürfen wir das Wort „dienen“ nicht verwechseln mit „bedienen“. Das ist ein großer Unterschied ob ich diene oder bediene. Nicht das ist der Sieg des echten, wahren Frauentums, dass es leicht ausartet in das Sklaventum, so dass man die Frau darstellt entweder als Sklavin oder als ein schönes Spielzeug des Mannes. Wir müssen heute sehr klar sehen und klar zeigen, wo das Tiefste und Letze in der Frau liegt.

Und wir müssen als Frauen stolz darauf sein, so zu sein, wie wir sind. Wir wollen keine Mannesart nachahmen, sondern unsere Art leben. Gott hat uns so geschaffen, weil er einen Strahl seines Wesens in uns verkörpert hat.

Darin liegt ja die gefährliche Tendenz: Wegen der heutigen Minderbewertung sucht die Frau selbst entweder eine Vermännlichung oder sie lässt einseitig weibliche Reize spielen. Das kommt nur daher, dass wir kein starkes Sendungs- und Standesbewusstsein, kein starkes Geschlechtsbewusstsein haben. Wenn Sie diese Gedanken in ihren letzten Zusammenhängen verstehen und hineintragen könnten in die eigene Erziehung und in die Bildung und Erziehung der Mädchenwelt, dann werden Sie sehen, wie Sie einen gesunden, heiligen Mädchenstolz großziehen, der heute in der bedenklichen Kulturlage überaus erlösend wirkt.

Ich sagte: Das Ewige im Weiblichen hat eine doppelte Sendung: zunächst die Sendung, den Mann zu erlösen. Was ich damit sagen will? Den Mann zu erlösen durch ihr Sein, nicht dadurch, dass sie sich unmittelbar an den Mann bindet.

Bindung und Bewegtheit

Zwei Momente haben im Laufe der Jahrhunderte jeweils Geschichte gemacht: das eine ist das gebundene, das andere das bewegte. Die Spannung dieser beiden Elemente hat zu allen Zeiten wesenhaft Geschichte gemacht. Wo finden Sie nun die Gebundenheit und wo die Bewegtheit charakterisiert und typisiert? Die Gebundenheit ist typisiert in der Frauennatur, die Bewegtheit in der Mannesnatur. Wollen Sie im Bilde sprechen, dann haben Sie in der Frauennatur den Kreis, der sich ständig um den Mittelpunkt dreht. In der Mannesnatur haben Sie den Typ der geraden Linie, die in die Ewigkeit hinaus will. Anders ausgedrückt: in der Frau haben Sie die Seele und im Mann den Geist typisiert. Sehen Sie: Damit haben wir nun an sich die Wesensart und die Sendung der Frauennatur, des Ewigen im Weiblichen, gegenüber der Mannesnatur gekennzeichnet.

Vielleicht darf ich erst einmal klarer sagen, was wir unter dieser Gebundenheit als Wesensart der Frau verstehen dürfen. Sagen wir vielleicht besser – aber Sie müssen den Ausdruck recht verstehen -: diese Gebundenheit ist eine Naturgebundenheit, und zwar mit einer animalischen (48) und einer geistigen Komponente. Darin liegt die ganze Größe der Frau. Das kann natürlich auch ihre Schwäche werden, weil das Göttliche und das Dämonische vielfach sehr eng nebeneinander liegen. Hier finden Sie den Grund dafür, dass der Mann die Frau entweder als einen „Engel“ auffasst oder als das Objekt für seine Lustbefriedigung. Es hängt von der Frau ab, welche Auffassung sie in der Öffentlichkeit darstellt, ob die Welt sie naturgebunden und vergeistigt oder wie niedrige, nur von den Trieben getragene Wesen auffasst. Jedenfalls ist die animalische und geistige Naturgebundenheit ein Wesenszug der Frau.

Es ist überaus anziehend, wie die echte Frau an einen Ort, an Menschen gebunden ist. Es liegt darin etwas ganz Großes. Da haben Sie die kreisförmige Bewegtheit. Der Kreis dreht sich immer wieder um dasselbe Zentrum. Und das ist ein Abglanz der ewig kreisenden Liebe im Schoß des dreifaltigen Gottes. So groß ist die Liebe zwischen Vater und Sohn, dass sie eine eigene Persönlichkeit, den Heiligen Geist, hervorbringt.

Hier wird deutlich, wie der Bolschewismus eigentlich entmenschte Menschen schafft, wenn er der Frau die Familie, die Scholle, das Eigentum nimmt. Da ist der Satan am Werk, weil hier das Letzte und Tiefste der Frauennatur verletzt und ihr genommen wird. Umgekehrt: Wie müssten wir dagegen darauf hinarbeiten, dass die animalische Naturgebundenheit berücksichtigt wird!

Es gab einmal eine Zeit, da habe ich nicht verstehen können, dass Schwestern erkranken, wenn sie versetzt werden. Als damals die Dekrete von Rom kamen, dass Oberinnen nicht länger als eine begrenzte Anzahl von Jahren am gleichen Ort im Amt bleiben dürften – bis dahin waren es zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre -, habe ich nicht verstehen können, warum viele Oberinnen infolge der Absetzung bald danach gestorben sind. Weshalb? Weil hier der personale Kern der Frauennatur getroffen war: die animalische Naturgebundenheit. Damit habe ich Ihnen das Heimgefühl der Frau dargestellt, aber auch die Sendung dem Mann gegenüber.

Nun dürfen Sie jedoch nicht meinen, die Naturgebundenheit der Frau wäre bloß animalisch. Sie ist auch geistig. Wo die Frau einmal eine geistige Wahrheit erfasst hat, hängt sie mit allen Fäserchen ihres Seins daran. Wenn ihre Humanität in Religiosität sublimiert wird, wenn ihre Natur mit allen ihren Fäserchen Gott erfasst hat, haben Sie dieselbe gesunde leidenschaftliche Hingabe der Frau an Gott und an Christus. Da lebt ein Gedanke, die geliebte Person in ihr, und die Frau hängt mit allen Fäserchen ihres Seins daran.

Wollen Sie die Höchstform dieser Liebe anschaulich sehen, dann schauen Sie auf die Frau unter dem Kreuz. Sehen Sie die Kraft, die dahinter steckt? Die Männer laufen weg; aber die Frau ist gebunden an die Person. Und sie wäre bereit, leichten Kaufes das Leben hinzugeben für die Person, an der sie hängt.

Und die Mannesnatur? Die Wesensart des Mannes liegt nicht in der Geistgebundenheit – das wäre zu viel gesagt -, sondern in der Geistbewegtheit. Der echte Mann als Typ ist geistbewegt. Deswegen wird er der Vagabund des Lebens genannt, der ewig herumschweift. Er muss durch das Ewige in der weiblichen Natur beheimatet werden.
Nun ist das Ewige im Weiblichen als Typ nicht nur in der Frauennatur verkörpert, sondern auch in der Mannesnatur. Ich typisiere nur. Es gibt Männer, die mehr Frau sind als Mann, und Frauen, die mehr Mann sind als Frau. Sie kennen den Ausdruck: vermädelte Buben und verbubelte Mädchen. Deswegen sollten Sie einmal überlegen, was am stärksten in Ihnen ausgebildet ist. Denn wenn wir nach dem Urbild des dreifaltigen Gottes uns selber erziehen, formen und verstehen wollen, dann müssen wir nach der Richtung auf die Suche gehen, wie in uns die animalische und die geistige Naturgebundenheit, entfaltet ist. Damit erlösen wir den Mann von seiner einseitigen Eigenart. Das Ewige im Weiblichen soll das Zeitbewegte im Mann erlösen und lösen; und das Ewige im Mann soll das Zeitgebundene in der Frau lösen und erlösen.

Fühlen Sie heraus, welche Aufgabe wir in unserem Sein als Sendung haben? Damit haben Sie aber auch schon unsere auf dem Sein begründete Methode bei der Erziehung vor sich.
Was wollen wir tun?

[Beseelen]

Die Frauennatur ist das beseelende Element, die Mannesnatur das geistbeschwingte, vorwärts drängende Element. Wo nicht beides beisammen ist, da gibt es keinen Kulturfortschritt. Was muss also auch die Mannesart sich vom Ewigen im Weiblichen aneignen? Dieses Beseelen oder – wollen wir es einmal schlicht ausdrücken – dieses persönliche Gernhaben. Das ist so wesentlich. Denn eine Führernatur, die nur für Ideen eintritt, ist nur ein Anführer. Der wahre Führer muss immer beides verkörpern, wenn auch verschieden gemischt. Aber beides muss gleichzeitig vorhanden sein: eine große Idee, der man dient, und ein persönliches Gernhaben unserer Gefolgschaft. Das sehen wir auch beim dreifaltigen Gott, beim Gottmenschen Jesus Christus, bei allen großen Aposteln, bei allen Heiligen. Wo dieses persönliche, herzliche Gernhaben nicht vorhanden ist, mag jemand Anführer sein, aber es entsteht kein persönliches Verhältnis. Wir müssen also auch ein herzliches, persönliches Verhältnis und Gernhaben den Personen unserer Gefolgschaft gegenüber erstreben.

Fühlen Sie nicht heraus, wie groß an sich das Ewige ist, das in der menschlichen Natur grundgelegt ist? Und ist es nicht des Schweißes und Fleißes eines Menschen würdig, dieses Ewige in der weiblichen Natur mehr und mehr zu entfalten? Darin liegt überhaupt das Große unserer Aufgabe, dass wir das Ewige in der Frau hinüberretten in eine neue Kulturepoche. Deswegen gibt es heute so viel Durcheinander in der Welt, weil das Ewige im Weiblichen nicht mehr anerkannt wird. Und unsere ganze Frauenerziehung muss letztlich darauf eingestellt sein, die Frauennatur hinüberzuretten in eine neue Epoche.

An sich müsste der gesunde Fraueninstinkt sofort richtig greifen können. Aber wir sind halt so furchtbar unsicher geworden, weil die ganze Kultur alles über den Haufen geworfen hat, weil wir hier neue Verhältnisse vor uns haben; und deswegen diese gewaltige Unsicherheit. Wie groß ist darum unsere Aufgabe als Erzieher der Mädchen! Wenn uns das glückte, nur ein einziges Mädchen zu einem echten Mädchen zu erziehen, was hätten wir dann für eine große Kulturtat vollbracht! Und Sie dürfen sicher sein: Der Teufel weiß, was er tut, wenn er im Sozialismus und Bolschewismus das Ewige im Weiblichen so niedertreten lässt.

Damit haben wir nicht gesagt, dass man am Mann hängen muss. Durchaus nicht. Aber wo ich verheiratet bin, muss diese charakteristische Eigenschaft bleiben: das ehrfürchtige Dienen und das herzliche Gernhaben. Wenn beides hinabsinkt auf die Stufe des Trieblebens, dann ist das Ewige im Weiblichen zum Dämonischen geworden.

In diesem Zusammenhang mögen Sie auch herausfühlen, wie dieses Ewige im Weiblichen -einerlei, ob es an einen Mann persönlich gebunden oder allgemein in sich entfaltet ist – immer eine große Einsamkeit der Frau voraussetzt: Einsamkeit in Gott und mit Gott. Freilich greifen wir damit schon hinein und hinüber in das Gebiet der weiblichen Religiosität.

[Die Sendung der Frau in der Kultur]

Wenn ich von der Sendung der Frau als Erlösung des Mannes gesprochen habe, dann darf ich noch ein Wort hinzufügen von der Sendung des Ewigen im Weiblichen als erlösendes Wirken der Frau in der Kultur.

Unsere heutige Kultur ist seelenlos geworden. Wenn Sie das Wort verstehen und schätzen: „Wo die Frau wirksam ist, muss sie Seele sein!“, dann fühlen Sie, wie die Frau eine durch nichts zu ersetzende Aufgabe hat. Das ist ihre große Sendung.

Aber auch hier müssen wir leider feststellen: Weil die Frau den männlichen Typ darstellen will, weil sie nach Vermännlichung strebt, deswegen zieht sie die heutige Kultur immer noch mehr herunter, deshalb arbeitet sie mit an der Entmenschung der heutigen Menschheit und Kultur.

Auch hier wiederum die große Methode: nicht nur regieren und anführen, sondern ehrfürchtig dienen, in Liebe sich hingeben, überall Seele sein, auch da, wo wir große Gedanken ausgestreut haben. Das ist das Ideal des Erziehers und Führers, ob Mann oder Frau.

Haben Sie jemals bewusst wahrgenommen, was Großes in Ihrer Natur grundgelegt ist? Lernen wir doch, selber stolz darauf zu sein und den uns Anvertrauten diesen Stolz beizubringen!

[Anwendung auf die Gottesmutter]

In der lieben Gottesmutter finden Sie alles verkörpert, was ich Grundsätzliches gesagt habe. Sie ist unsere Mutter. Sie hat also ihr stilles, starkes Magdtum nicht nur betätigt ihrem eingeborenen Kind gegenüber, sondern auch uns gegenüber. Wir sind der Gegenstand ihres stillen, starken Magdtums. Sie ist unsere priesterliche Mutter. Wie hat sie ganz ehrfürchtig unserem Leben, unserer Lebensaufgabe gedient! Wollen Sie bitte auch einmal nachtasten: Wie hat sie uns herzlich gern gehabt! Wie hat sie uns auch heute noch herzlich gern! Sie ist ja die fürbittende Allmacht. Wie beseelt sie all das, was der große Gott in uns als Saatkorn hineingelegt hat!

Wenn Sie diese Gedanken auf sich wirken lassen, werden Sie sehen, wie geheimnisvolle, feine Fäserchen Ihre Seele verbinden und verknüpfen mit der Gebenedeiten ihres Geschlechts. Wie verkehrt ist es, wenn wir als Frauen und Erzieherinnen meinen: Nur nicht so viel Marienverehrung! Der Heiland tritt sonst in den Hintergrund. Das ist verkehrt. Wenn Sie verzichten auf die Gottesmutter, dann verzichten Sie auf das Herausmeißeln des Ewigen in der weiblichen Natur. Wenn Sie auf die Gottesmutter verzichten, dann frage ich Sie: Wie wollen Sie dem heutigen weiblichen Geschlecht das kraftvolle Bewusstsein echter weiblicher Größe wiedergeben? Und wenn Sie die Linie von der Gottesmutter zum Heiland ziehen wollen, dann haben Sie in der Gottesmutter die weibliche Verkörperung des Heilandsbildes. Wer selber das Leben kennt und ein religiöses Leben führt, findet hier keinen Zwiespalt. Er ist nicht so dumm, dass er sagt: Kraft der Differenzierung der Geschlechter wollen wir die Marienverehrung dem Mann überlassen. Das ist grundverkehrt. Auch wir als Frauen müssen stolz sein und wollen nicht ruhen, bis wir uns eine außerordentlich große Liebe zur Gottesmutter angeeignet haben.

In der Gottesmutter haben wir den Typ der echten und wahren Mütterlichkeit. Und hier gehen wir in die Schule. Wir sind der Gegenstand dieser echten Mütterlichkeit. Und darauf sind wir stolz. Deswegen wollen wir die paar Tage hier in Schönstatt benutzen, um uns der lieben Gottesmutter gegenüber als Kinder zu fühlen und ihr zu sagen: Wenn das alles stimmt, was wir gehört haben, wie fühle ich mich dann geborgen in dir! Spüren Sie heraus den großen Vorteil einer kindlichen Gebundenheit einer echten Mutter gegenüber. Da sehen wir das ganze Weltbild durch die Persönlichkeit der lieben Gottesmutter. Da sehen wir letzlich aber auch unser ganzes Geborgenheitsbedürfnis für alle Zeiten befriedigt in ihr, der „Gebenedeiten unter den Frauen“, in ihr, der starken Frau.

Nun wollen Sie bitte nicht vergessen, ein wenig zu beten, dass wir all das Große verstehen. Es ist schon viel wert, die Gedanken in den erwähnten Zusammenhängen zu erkennen, wie viel mehr ist es aber erst, wenn wir an der Herausmeißelung des Ewigen in unserer weiblichen Natur arbeiten dürfen.


Schönstatt-Lexikon ONLINE: Frau – Mutter, Mütterlichkeit

(41) In der Literatur wurde das Thema im Anschluss an J.J.Bachofen, Das Matriarchat (1861) diskutieret. Danach steht die Kultur vor einer Wende vom Patriarchalismus zur Mutterherrschaft. Im Jahr 1931 erschien ein Buch von O.Eberz, das P.Kentenich kommentiert hat. Es trägt den Titel „Vom Aufgang und Niedergang des männlichen Weltzeitalters, Gedanken über das Zweigeschlechterwesen.
(42) Vgl. Friedrich Wilhelm Foerster, Die Hauptaufgaben der Erziehung, Freiburg 1959/1967, S.20ff. (Die Kulturaufgabe der Frau).
(43) Goethe, Faust, Schlussvers des „Chores mysticus” am Ende des zweiten Teils.
(44) Lk 1,38: Siehe, ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Wort.
(45) Vgl. 1 Kor 9,22 u. 10,33.
(46) Vgl. Jo 13,1-11.
(47) Vgl. Lk 1,34.
(48) „animalisch“ meint die instinktive, spontane, affektive Bindung, die der reflexiven, bewussten und gewollten Gebundenheit vorausgeht.

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